Drogen im Straßenverkaufswert von rund vier Millionen Euro

Drogen im Millionenwert in Wien beschlagnahmt

Donnerstag, 19. August 2021 | 11:58 Uhr

Bei mehreren voneinander unabhängigen Aktionen hat die Wiener Polizei im Mai Drogen im Straßenverkaufswert von rund vier Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen. Zudem wurden innerhalb weniger Tage 21 Verdächtige festgenommen, Waffen sowie 360.000 Euro Bargeld sichergestellt, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Nach dem Motto von Klein nach Groß waren die Ermittlungen der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) abgelaufen. Von den Dealern hatte man sich innerhalb von nur zwei Wochen bis zu den Hintermännern und deren Suchtgiftverstecken weitergearbeitet.

Bei vier Amtshandlungen im Stadtgebiet wurden insgesamt 29 Kilogramm Kokain, 9,5 Kilogramm Heroin, rund zwei Kilogramm Marihuana, rund 36,5 Kilogramm Streckmittel, Faustfeuerwaffen, Mobiltelefone sowie gefälschte Dokumente und 360.000 Euro in bar beschlagnahmt. Die Festnahmen der 21 Verdächtigen liefen nicht ohne Gegenwehr ab, berichtete Polizeisprecher Daniel Fürst. Praktisch jeder Verdächtige versuchte, zu flüchten. Einer rammte mit seinem Pkw sogar einen Polizeiwagen. Ein anderer spazierte mit fünf Kilogramm Kokain in einer Sporttasche durch Wien.

Die EGS-Ermittlungen gestalteten sich u.a. deshalb schwierig, da lediglich zwei der 21 Festgenommenen eine aufrechte Meldeadresse in Österreich hatten. 18 stammen aus Serbien, jeweils ein Verdächtiger kommt aus Kroatien, Montenegro und Österreich.

Von: apa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Drogen im Millionenwert in Wien beschlagnahmt"


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Entrjoechar
Entrjoechar
Neuling
1 Monat 1 Tag

Mehr Streckmittel als zuig… nor wisstis wos sich di leit auiziahn 🤣
… kannt man awie an impfstoff innimischn, nor warn widr a poor mehr

Soundgeist
Soundgeist
Tratscher
1 Monat 11 h

War des zuig legal, donn kannten sich Konsumenten viel ungefährlichere Substanzen besorgen. Das Verbot richtet in vielen Hinsichten mehr schaden an als die Drogen selbst.

Soundgeist
Soundgeist
Tratscher
1 Monat 11 h

Der Leidtragende der Prohibition (des Verbots) ist der Konsument. Die Mafia und das organisierte Verbrechen profitieren.

Entrjoechar
Entrjoechar
Neuling
1 Monat 10 h

@Soundgeist gonz deiner Meinung!
… für leichte Drogen zumindest – obr i glab noch dem loch des die Pandemie in die Stootskassen gerissen hot, werds nimmr long dauern bis honf legalisiert werd… sein milliardn €+ für stoot, anstott für die mafia!
ba die hortn drogen isch aufzupassn, weil zem is suchtpotenzial decht extrem hoch isch, und es vrbot decht drzua beitrog, dass net jeder so leicht zuikimp- obr zwecks qualität wars zem a von vorteil…

schneidigozoggla
1 Monat 1 Tag

Die Auswohl isch groaß

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