EIn Mann hat zwei Mädchen in Deutschland mit einem Messer attackiert

Eine Tote nach Attacke auf zwei Schulmädchen in Deutschland

Montag, 05. Dezember 2022 | 18:26 Uhr

Ein 27 Jahre alter Mann soll zwei Mädchen in Illerkirchberg bei Ulm auf dem Weg zur Schule mit einem Messer angegriffen und so schwer verletzt haben, dass eine 14-Jährige starb. Das zweite Opfer, eine 13-Jährige, lag schwer verletzt im Krankenhaus. Der Angreifer soll nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagmorgen aus einer benachbarten Asylbewerberunterkunft gekommen und nach der Tat wieder dorthin geflüchtet sein.

“Als die Polizei diese mit Spezialkräften durchsuchte, traf sie dort auf drei Bewohner, alle Asylbewerber aus Eritrea”, hieß es weiter. Bei dem 27-Jährigen habe die Polizei ein Messer gefunden, das als Tatwaffe in Betracht komme. “Der Verdächtige befindet sich aktuell unter polizeilicher Bewachung in einem Krankenhaus.” Die Beamten hätten die beiden anderen Männer mit zur Dienststelle genommen. Die Polizei bat in der Mitteilung darum, “keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten”.

Der Beschuldigte habe die Mädchen gegen 7.30 Uhr auf der Straße in einem Wohngebiet angegriffen, sagte der Sprecher. Auf welche Weise und wo sie verletzt wurden, ließ er offen. Ob eine Waffe im Spiel war, blieb zunächst ebenso unklar wie die Antwort auf die Frage, wer die Rettungskräfte alarmiert hatte.

Die Beamten wollten die Festgenommenen nun befragen. Um wen es sich dabei konkret handelt, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch ob der mutmaßliche Täter in dem Haus, in das er flüchtete, wohnt und ob er die anderen Menschen kennt, sei Teil der anstehenden Ermittlungen. Gleiches gelte für ein mögliches Motiv des Angreifers. Die Attacke auf die Mädchen hatte nach Polizeiangaben auch keine Auswirkungen auf eine benachbarte Volksschule. “Es gab entgegen von Gerüchten keinen Amokalarm in einer Schule”, sagte der Sprecher.

Illerkirchberg ist eine Gemeinde im Süden von Ulm. Sie liegt im Alb-Donau-Kreis und unmittelbar an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Knapp 5.000 Menschen lebten hier nach aktuellsten Angaben Ende 2021.

Von: APA/dpa

Kommentare
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Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 29 Tage

Eime grausame Nachricht aus meiner Geburtsheimat. Die heilige Welt des Dorfes scheint leider Vergangenheit. Mein herzlichstes Beileid den Hinterbliebenen und beste Genesungswünsche an das verletzte Mädchen…

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 29 Tage

Rudolfo wer drückt denn hier Daumen runter.?!Wie gestört ist die Menschheit doch geworden.

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 29 Tage

@Sag mal…bisher zwei👎, noch dazu gute “alte Bekannte”, spricht nicht gegen die Menschheit, sondern für deren Beider “Intelligenz”…..

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Superredner
1 Monat 28 Tage

@Rudolfo
Die Minusdrücker hier haben auch eine Gnade :
Sie wissen NICHT was sie tun ⁉️

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 29 Tage

Die neueste Bekanntmachung der Ulmer Polizei dürfte Wasser auf die Mühlen Derer sein, die es mit ausländischen Mitbürgern nicht so haben😡. Das getötet Mädchen ist eine Deutsche mit Migrationshintergrund und der mutmaßliche Täter ein 27-Jähriger Asylbewerber aus Eritrea….

Jo73
Jo73
Superredner
1 Monat 29 Tage

@rudolfo. Ist das jetzt ihre größte Sorge. Sie sollten sich echt schämen, in diesen Stunden nun ausgerechnet ihre Angst zu äußern, dass dadurch die rechten wieder stärker werden könnten.
Wissen Sie was? Ich wünsche mir das auch so langsam, denn so langsam aber sicher platzt nicht nur mir auch der Kragen, was hier in DE gerade so abläuft. Wir haben nichts mehr unter Kontrolle. Und Fäser will noch mehr und schneller einbürgern….

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 29 Tage

@Jo73…ich sehe überhaupt keinen Grund, warum ich mich dafür Schämen sollte, dass ich die weit größere Gefahr für UNSER ALLER Sicherheit in einem Erstarken des Rechtsnationalismus, -populimus und möglichen Folgen daraus sehe. Ich habe durch Glück und der Gnade der späteren Geburt das größte Verbrechen der Menschheit nicht miterleben müssen. Und kann darauf auch in Zukunft verzichten !!

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Superredner
1 Monat 28 Tage

@Jo73
Über eines musst du dir im klaren sein :
Deutschland dicht zu machen kann nicht die Lösung sein !
Und woher sollen wir benötige Arbeitskräfte nehmen wenn die eigenen Leute immer mehr anstrengende Berufe nicht wollen ?

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 28 Tage

@Suedtirolfan nicht wollen?Hartz4streichen und Sie überlegen Sich s viell.

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 29 Tage

Den Typ verschreibet i eine Behondlung, dass er zu 100 pro niemend mehr attackiert! 😡😡

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 29 Tage

Dagobert und da Sind Welche dagegen.Das sagt doch alles.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 29 Tage

man muss Sich mal in die “Lage” der Eltern der Opfer und damit mein ich die Zwei Mädchen versetzen!!!!Wie ist so etwas zu ertragen?!

Jo73
Jo73
Superredner
1 Monat 29 Tage

In der Südwest Presse steht folgendes geschrieben:
Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE handelt es sich um ein Haus, in dem die Gemeinde Geflüchtete untergebracht hat. Ob der mutmaßliche Täter auch dort wohnte, ist noch nicht klar.

Staenkerer
1 Monat 29 Tage

traurig und nit zu verstien wos do passiert isch.
guate, schnelle besserung an körper und seele wünsch i der 13 jährigen.

de berichte sein no zu waage und zu schwammig um a lei ansatzweiße zu begreifn wos an monn zu so a atacke auf de madlen veronloat hot

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Kranke Leute…..

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
1 Monat 28 Tage

Wenn man aus solchen tragischen Ereignissen politisch notwendige Maßnahmen ableiten will, so soll man das mit ruhigem Kopf und nicht aus dem Affekt heraus tun. Eine Basis hierfür sollten Daten und nicht Emotionen sein. Das BKA veröffentlicht jährlich einen detaillierten Report zu den Straftaten, aufgeschlüsselt nach Schweregrad, Aufklärungsrate, demographische Daten der Täter und Opfer. Es lohnt sich ein Blick in diese Veröffentlichung. Mein ganzes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen und den verletzten, wohl auch traumatisierten Mädchen. Kompliment auch der Polizei für die rasche Aufklärung!

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Superredner
1 Monat 28 Tage

Das Verbrechen ereignete sich 5 Km von meinem Wohnort entfernt .
Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Opfers.
lntessandes Detail am Rande :
Ein für Morgen angesages öffentliches Bürgergespräch in den
benachbarten Ulmer Teilorten Donaustetten und Gögglingen über zukünftige Unterbringung von Asylbewerbern wurde vom Ulmer Oberbürgermeister wegen ” zu aufgeladener Atmosphäre ” auf Januar vertagt.

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