Tier verletzte Frau und Jugendlichen tödlich

Eisbär tötete zwei Menschen in Alaska

Mittwoch, 18. Januar 2023 | 16:30 Uhr

Ein Eisbär hat im Westen Alaskas zwei Menschen angegriffen und getötet. Das Tier sei ersten Berichten zufolge zunächst mehreren Menschen im Ort Wales nachgejagt und habe dann eine Frau und einen Jugendlichen tödlich verletzt, hieß es am Dienstag von der Polizei. Ein Anrainer habe den Bären schließlich erschossen. Weitere Details waren nicht bekannt. Behördenvertreter wollten in das Gebiet an der Westküste Alaskas reisen, “sobald die Wetterbedingungen dies zulassen”, hieß es.

Nach Angaben der Zeitung “Anchorage Daily News” kommen solche Angriffe in dem nördlichen US-Bundesstaat äußert selten vor. 1990 habe ein Eisbär einen Mann im Ort Point Lay etwa 500 Kilometer nördlich von Wales getötet. 1993 sei ein Tier durch ein Fenster in eine Airforce-Radarstation eingebrochen und habe einen 55-Jährigen schwer verletzt. Aufgrund des schmelzenden Meereises im Zuge des Klimawandels hielten sich die Tiere zunehmend auf dem Festland auf, wodurch Begegnungen mit Menschen wahrscheinlicher würden.

Von: APA/sda/dpa

Kommentare

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10 Kommentare auf "Eisbär tötete zwei Menschen in Alaska"


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Universalgelehrter
16 Tage 13 h

Sofort alle Eisbären abschließen, wir wollen ein Eisbär freies Alaska, so wie ein Wolf freies Südtirol

Hustinettenbaer
16 Tage 11 h

Neee !!!

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Superredner
16 Tage 10 h

@@
Warum schreibst du solche sinnfreien Kommentare ?

Hustinettenbaer
16 Tage 9 h

@Suetirolfan
Weil der Kommentar die typische Kommentar-Kaskade ad absurdum führt.

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
16 Tage 8 h
@Hustinettenbär: vielleicht deutet @ eine unliebsame Wahrheit an: ich war mal mit einem Ranger im nordaustralischen Daitree Nationalpark auf einer geführten Exkursion unterwegs. Dort gibt es die großen Salzwasserkrokodile in unberührten Flussläufen. Am Rande des Nationalparks kommen Rinder immer näher an die Flüsse und beanspruchen Weideland. Ich meinte zum Ranger, dass dieses wunderschöne Territorium unbedingt zu schützen sei. Er schaute mich verdutzt an und meinte mit freundlicher Stimme, dass ich als Europäer eigentlich kein Recht hätte, anderen Ländern diesbezügliche Ratschläge zu erteilen, nachdem wir unsere natürlichen Lebensräume samt Biodiversität schon längst ausgemerzt hätten. Irgendwie hatte er damit Recht. Es stimmt… Weiterlesen »
Hustinettenbaer
16 Tage 7 h

@Selbstbewertung
Ja, wir Zweibeiner definieren als Spitze der Nahrungskette, was schützenswert ist.
Und wenn jemand sich nicht an unsere Spielregeln hält, ist er dran.
Die Pointe der Hominiden-Geschichte: die Natur schert sich einen feuchten Kehricht um unsere Spielregeln.

Paladin
Paladin
Superredner
15 Tage 14 h

@Selbstbewertung: Da hat der Ranger absolut Recht. Bären in Alaska, einem Gebiet das weniger dicht besiedelt ist als die sibirische Steppe, machen auch Sinn. Weitere Vergleiche gehören hier nicht her und sind sinnfrei.

Paladin
Paladin
Superredner
15 Tage 14 h

@@: Alaska hat ungefähr soviel mit Südtirol zu tun wie die Wüste Sahara mit der Antarktis.

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
15 Tage 16 h

Gäbe es den weißen Meister Petz auch in Südtirol, würde man ihn auch hier mit Händen und Füßen schützen…

ieztuets
ieztuets
Superredner
15 Tage 19 h

Sell weart noar viel nutzn, wenn die “Behördenvertreter” anreißen…

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