Insgesamt bisher 365.000 Pandemie-Tote

Erstmals mehr als 4.000 Corona-Tote in den USA gemeldet

Freitag, 08. Januar 2021 | 10:25 Uhr

In den USA ist die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle erstmals über die Marke von 4.000 gestiegen. Dies geht aus Daten des Covid Tracking Projects hervor. Demnach starben am Donnerstag 4.033 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Zudem wurden 266.197 Neuinfektionen verzeichnet. Insgesamt haben sich in den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 21,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 365.000 Menschen.

In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Auf die Einwohnerzahl umgerechnet liegt rund ein Dutzend Länder höher als die USA.

Das Covid Tracking Project wurde im vergangenen Frühjahr beim Magazin “The Atlantic” begonnen und sammelt Daten zur Corona-Pandemie in den USA. Zahlen der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore für den Donnerstag lagen am Freitagmorgen (MEZ) zunächst noch nicht vor. Für Mittwoch hatte die JHU 3.865 Tote im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet, der bis dahin höchste Wert innerhalb von 24 Stunden. Der bisher höchste Wert an Neuinfektionen war laut JHU am Samstag mit 297.491 binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen – unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten – nachträglich aktualisiert.

Von: APA/dpa