Auch Strohhalme aus Plastik sind betroffen

EU-Kommission will Plastik-Besteck verbieten lassen

Sonntag, 27. Mai 2018 | 06:36 Uhr

Die EU-Kommission will offenbar mit finanziellem Druck und dem Verbot bestimmter Einweg-Plastikprodukte gegen Plastikmüll vorgehen. Das sehe ein Maßnahmenpaket vor, das die EU-Kommission am Montag vorlegen wolle, berichteten deutsche Medien. Demnach sollen Plastikgeschirr, Plastikbesteck, Strohhalme aus Plastik, Wattestäbchen und Plastikhalterungen von Luftballons verboten werden.

Die Zeitungen zitierten EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger mit den Worten, das auch eine Plastikmüllabgabe vorgesehen sei, die aber nicht direkt die Verbraucher belasten solle. “Unser Vorschlag ist, dass jeder Mitgliedstaat pro Kilogramm nicht recyceltem Plastikmüll einen bestimmten Betrag an den EU-Haushalt abführt”, sagte Oettinger. Nach der mehrjährigen Finanzplanung der Kommission wären dies 80 Cent pro Kilo. Damit entstehe ein Anreiz für die nationale Politik zu prüfen, wie Plastikmüll reduziert werden könne.

Das Verbot von Einweg-Produkten solle gezielt Produkte betreffen, für die bezahlbare Alternativen leicht verfügbar seien, schrieben die Zeitungen unter Berufung auf den Richtlinien-Entwurf der Kommission. Eingeschränkt werden sollen die Plastikverpackungen, wie sie Imbissbuden zum Mitnehmen verwenden.

Von: APA/ag.

Kommentare

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34 Kommentare auf "EU-Kommission will Plastik-Besteck verbieten lassen"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Superredner
22 Tage 15 h

Alles wiedermal viel zu spät! Aber immerhin mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Blöderweise wartet der Konsument immer auf die Vorgaben der Politik anstatt selbst sein Konsumverhalten zu ändern…

andr
andr
Superredner
22 Tage 10 h

Es gibt Leute die denken nicht im wahrsten Sinne des wortes

peterle
peterle
Superredner
22 Tage 7 h

Wenn die EU zumindest hier mit der USA zusammen ein Verbot einführen würde. Bei 700.000.0000 Einwohnern ein Anreiz auf Erfolg.

Staenkerer
22 Tage 2 h

nor gibs allso bold koane feste mehr in bozn … sem hot der caramaschi jo gläser und porzelantaller und ähliches verbotn und es bier von de hände trinkn …na, jo🤔🤭

peterle
peterle
Superredner
22 Tage 30 Min

@Staenkerer
Nicht zu vergessen der Sport. Trockener Fussball

nobody
nobody
Tratscher
22 Tage 14 h

Mit Abgaben ( 80 cent pro kg) an die Eu wird das Mega Problem mit Plastikmüll garantiert nicht gelöst!
Wieder seht nur das Geld im Mittelpunkt.
Plastikmüll ist aktuell nach Expertenschätzung eine der grössten Umweltverschmutzungen. Weniger oder kein Plastik bei Verpackungen von jeglichen Waren, Elektroartikel ecc wäre ein sehr guter Anfang!
Besser organisierte unkomplitzierte Sammlung und effiziente Verwertung wäre die bessere Lösung als Abgaben an die Eu !!!!

Staenkerer
22 Tage 2 h

ober de paaralel dazua es kafn von “bio”sacklen aufzwingen und glaslverbot auf de feste einfürn … des passt wieder amoll zom!

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
22 Tage 13 h

Am besten alles verbieten.
Besonders sollte die Produktion von qualitativ minderwertigen Erzeugnissen (Ramsch, Graffl) verboten werden. Das ist eine Resourcenverschwendung und Umweltverschmutzung.

Staenkerer
22 Tage 1 h

wie wars wenns verbotn wur a in de teuren und hochwertigen elektroartikel computer, drucker, smartphone usw a soll”bruch”stelle einzubaun damit de tropplen jo nit zu long hebn? ober jo, logisch … des fördert jo de wirtschoft, sem intresiert müll nit!

flakka
flakka
Neuling
22 Tage 1 h

@Staenkerer
bravo, aufn punkt gebrocht!
sinscht konn man lei mehr mitn kopf schütteln

et letz
et letz
Grünschnabel
22 Tage 14 h

Högste zeit…

enkedu
enkedu
Kinig
22 Tage 2 h

brauchts dazu schon den Wasserkopf der Kommission. ?

ein internationales Abkommen tät reichen und das unterschreibt wer will. je mehr staaten desto besser.

traktor
traktor
Universalgelehrter
22 Tage 13 h

anzusetzen ist bei den schiffen im meer die den ganzen müll dort entsorgen!!
wer 1000 plastikflaschen mit aufs meer nimmt muss tausend wieder an land bringen ansonsten muss es geldstrafen in einer höhe geben welche diesen umweltverschmutzern das handwerk legt!!

alles oder nichts
22 Tage 1 h

glabsch du wirklich die schiffe hoben dei ganzen plastikinseln entsorg??😁😁 fohr amol Aussi fa europa nor sigsch es und zb. reifenabrieb isch ah net zu unterschätzen….

xyz
xyz
Tratscher
22 Tage 13 h

Es wäre eine tolle Challange….schauen wieviel Plastik man in einem Jahr aus unserem Leben verbannen könnte.
Plastiksackeln ( egal ob Bio oder net), Verpackung(!!!) , usw.

Staenkerer
22 Tage 1 h

tjo, jeder 💩 isch bold zusätzlich zum karton in plastik verpockt oder eingschwoaßt!
zb. probier amoll 10 verschiedene längen oder stärken von schraubn oder nägel zu kaufn wenn überoll lei geringe mengen brauchs: sem hosch mehr plasticktegelen und dicke plastikhüllenmaterial (ps: an seitnschneider, sicher a eingschwoast, muasch dazuakafn sunscht bringsch de verpokung eh nit auf) als brauchbares materjal! und ba viele ondre sochn schaugs genau so aus!
sem kannt man müll sporn … lei wie?

pusteblume
pusteblume
Grünschnabel
22 Tage 9 h

endlich überlegen die sich etwas. hätte einen vorschlag: auf JEDE pet-getränkeflasche 1 euro mehr bezahlen. wetten dass….niemand mehr getränke in plastikflaschen kauft?

tom
tom
Superredner
22 Tage 4 h

Flaschenpfand wie in D einführen

Knypser
Knypser
Neuling
22 Tage 3 h

@tom Genau! Seit der Einführung der Trittin-Steuer werden zwar lange nicht alle Plastikflaschen von ihren Besitzern zum Recyclen abgegeben, aber mancher Student oder Rentner bessert seine Einnahmen nicht unerheblich mit dem Sammeln der achtlos weggeworfenen oder ‘vergessenen’ Flaschen auf, immerhin in der Regel 0,25 Euro pro Flasche.

Staenkerer
22 Tage 1 h

@Knypser 😃😄😅😉 mit de glosfloschn hobn mir sell als kind a schun: in der forst es laarguat gfladert und im gschäft, 200m weiter, “zrugg”gebn ….

tom
tom
Superredner
21 Tage 16 h

@Knypser
Wenigstens werden sie zurückgegeben und landen nicht in der Umwelt, das war ja Sinn der Sache

1litermuelch
1litermuelch
Grünschnabel
22 Tage 13 h

Hot oubr long gebraucht bis des die EU verstonden hot bzw werds ewig dauern bis des in insre köpf ini geat monchmol a af produkte za verzichten dei 10 mol in plastik ingepockt sein.
Graust ihr enk net drfun?

Staenkerer
22 Tage 1 h
tjo, wenn mir jetz no sogsch wo a zahnpasta kriegsch de nit in karton und plastick steckt und wo i pilln kafn konn de nit, oft genua lei 3- 4 in übergroßen plastikteile eingschwoaßt sein und no in a schachtele steckn in de mindestens 30 inigangen? wegn drei plattlel wurst oder 10 dkg kas werd hinzer der theke de folie von de gonze wurst, kas entfernt und danoch nui eingepokt, des und vieles ondre hobn mir konsumenten von den hygienewahn den mir konsumenten einfordern zu verdonkn … denn wehe wenn de wurst/ kas a poor minutn unverpockt in der kühlvetrine… Weiterlesen »
prontielefonti
prontielefonti
Tratscher
22 Tage 14 h

Zeit isch’s amol…

anonymous
anonymous
Superredner
22 Tage 10 h

Dieses plastikzeug hätte uberhaubt nicht auf dem Markt kommen dürfen

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
22 Tage 9 h

Dorffeste ade!

alles oder nichts
22 Tage 1 h

gibs holt lei mehr hamburger und jeder hot sein blech becher mit….👍👍

Staenkerer
22 Tage 57 Min

@alles oder nichts 😃😄😅😆 … blechbecher…. ban caramaschi?? du hosch nervn😐 de tien jo a weh wenn de oaner zin grint krieg🙄🤕 i war für papierbecher … muaß man holt schneller trinkn das es ihn nit aufwoacht 😜 ..

andr
andr
Superredner
22 Tage 10 h

Es ist Zeit denn plastikgeschirr ist reine Bequemlichkeit besonders bei Italienern beliebt sogar den espresso bekommt man in plastikbecher

Willi
Willi
Tratscher
22 Tage 9 h

war longslm an der zeit

Paul
Paul
Superredner
21 Tage 22 h

högste Zeit .!

Paul
Paul
Superredner
21 Tage 22 h

alles umweltschädliche verbieten

Trevor
Trevor
Neuling
21 Tage 17 h

Wia wars mol wenn se eppes gegen Plastikfloschen tian? Muas mir mol uaner erklären wieso a Mineralwosserflosch in Glosflosch wos i wieder zeuggeben konn viel tuirer isch. Des wert jo gfördert Plastikfloschen zukafen. Und Joghurtbecher kannt man woll a aus Glos mochen mit Pfand…

Koefele
Koefele
Tratscher
21 Tage 13 h
Die Politiker mit ihren Beratern müssten diese Katastrophe, welche durch das unabbaubare Verpackungsmaterial, entstehen wird vorausgesehen haben, doch es war und ist eine unvorstellbare Einnahmequelle. Es ist nicht die alleinige Schuld des Verbrauchers denn es gibt  auch in Südtirol viele Familien welche, auf  Grund des Einkommens, sich nicht leisten können die Einkäufe am Bauernmarkt zu tätigen und den Supermarkt bevorzugen müssen und dadurch keinen Einfluss auf die Verpackung haben. Es ist höchste Zeit eine Wende in den Verpackungsvorschriften und in der Produktion von Plastikartikeln einzuleiten und mit einer, noch möglichen, Sanierung zu beginnen, womit die anfallenden Kosten sicher , wie… Weiterlesen »
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