Hitzewellen und zu wenig Niederschläge für Trockenheit verantwortlich

Fast zwei Drittel Europas von Trockenheit betroffen

Dienstag, 23. August 2022 | 15:57 Uhr

Zwei Drittel des europäischen Territoriums ist viel zu trocken. Fast die Hälfte Europas sei von Dürre bedroht, in 47 Prozent des Gebiets fehle es deutlich an Bodenfeuchtigkeit, teilte die Europäische Dürrebeobachtungsstelle EDO am Dienstag mit. Auf 17 Prozent der Fläche sei der Zustand alarmierend, die Vegetation bereits betroffen. Hintergrund sind Hitzewellen und zu wenig Niederschläge.

Das beeinträchtige Landwirtschaft, Stromerzeugung wie Wasserkraft und die Binnenschifffahrt. Auf vielen Flüssen wie dem Rhein sind die Pegelstände so niedrig, dass Schiffe nur noch mit einem Bruchteil des Üblichen beladen werden können.

Die Sommerernte dürfte dieses Jahr um einiges geringer ausfallen, erklärte die EDO weiter. So würde der Ertrag an Körnermais 2022 um 16 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegen. Bei Sojabohnen und Sonnenblumen dürfte das Minus 15 beziehungsweise zwölf Prozent betragen.

Zwar habe sich die Lage nach Niederschlägen Mitte August etwas verbessert. Allerdings habe es auch Gewitter gegeben, die weitere Schäden verursacht hätten.

Von: APA/Reuters

Kommentare

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6 Kommentare auf "Fast zwei Drittel Europas von Trockenheit betroffen"


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Faktenchecker
1 Monat 10 Tage

Die gößte europäische Dürre seit 500 Jahren.

OrtlerNord
OrtlerNord
Superredner
1 Monat 10 Tage

Wenn das Eis der Gletscher weg ist wird es im Vinschgau so trocken das noch nicht mal Olivenbäume hier wachsen!

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
1 Monat 10 Tage
Wir gehen problematischen Zeiten entgegen. Der vom Menschen verursachte Klimawandel fordert unweigerlich seinen Tribut. Wir wussten es. Dagegen zu steuern wird immer kostspieliger, je länger wir zuschauen. Auch das wussten wir. Durch die geopolitischen Ereignisse werden wir nun gewollt oder ungewollt zur Abkehr von den fossilen Energiezrägetn gezwungen. Das wird teuer und schmerzen. Nun zahlen wir, was in den vergangenen Jahrzehnten versäumt wurde. Auch das hätten wir wissen müssen. Statt sich nun über die hohen Energiepreise zu ärgern, sollten wir uns über die Verfehlungen der vergangenen Legislaturperioden und auch unseren eigenen CO2 Abdruck ärgern! Die Naturgesetze können durch wegschauen nun… Weiterlesen »
Kinig
1 Monat 9 Tage

☝️perfekt zusammengefasst, aber geld ist eben wichtiger, auch wenn man es weder essen noch ins jenseits mitnehmen kann

Faktenchecker
1 Monat 10 Tage
der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

die Ernte ist egal, kommt eh alles aus der Ukraine 

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