Angriff wegen schlechter Benotung

Festnahmen nach Angriff in russischer Schule

Mittwoch, 24. Januar 2018 | 12:30 Uhr

Die russische Polizei hat zwei mutmaßliche Komplizen des Axt-Angriffes auf eine Lehrerin und mehrere Schüler von vergangener Woche festgenommen. Die beiden Jugendlichen hätten dem Täter bei der Vorbereitung geholfen, teilte das staatliche Ermittlungskomitee am Mittwoch in Moskau mit. In der sibirischen Großstadt Ulan-Ude war ein Schüler mit einer Axt in den Unterricht gestürmt.

Nachdem der Neuntklässler einen Molotow-Cocktail in den Klassenraum geworfen hatte, verletzte er mehrere Jugendliche und die Lehrerin schwer. Ersten Ermittlungen zufolge hatte er die Frau wegen einer schlechten Benotung angegriffen. Die Komplizen sollen inzwischen am Gang Wache gehalten haben.

In Russland gab es in der vergangenen Woche weitere derartige Vorfälle. In Perm am Ural gab es eine Messerstecherei mit 15 Verletzten, in Sibirien stach ein 16-Jähriger auf einen Mitschüler ein. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Angriffen gab, war zunächst nicht bekannt.

Von: APA/dpa