Kinder sind besonders betroffen

Feuerpause im Jemen erlaubt Massenimpfung gegen Cholera

Freitag, 05. Oktober 2018 | 15:01 Uhr

Im Bürgerkriegsland Jemen hat medizinisches Personal eine Feuerpause genutzt, um gut 300.000 Menschen gegen die Durchfallerkrankung Cholera zu impfen. Darunter waren 164.000 Minderjährige, wie das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag in Genf berichteten.

Der Einsatz nahe der Hafenstadt Hudaida und im Hinterland bei Ibb sei möglich gewesen, weil die Konfliktparteien in dem Land auf der arabischen Halbinsel einer Feuerpause zugestimmt hatten. Seit April 2017 haben Kliniken im Jemen 1,2 Millionen Verdachtsfälle auf Cholera registriert, mehr als 2.500 Menschen kamen ums Leben.

Der Bürgerkrieg begann vor vier Jahren, als aufständische Huthi weite Teile des Landes überrannten. Das Nachbarland Saudi-Arabien ist mit der Regierung verbündet und bombardiert gemeinsam mit einer Koalition Huthi-Stellungen.

Die Vereinten Nationen sprechen von der schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt. 22 Millionen Menschen, drei Viertel der Bevölkerung, brauchen humanitäre Hilfe, sieben Millionen haben nicht genug zu essen. Mehr als 28.000 Menschen sind nach UN-Schätzungen umgekommen, davon rund 10.000 Zivilisten, die im Bombenhagel starben.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Feuerpause im Jemen erlaubt Massenimpfung gegen Cholera"


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giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
18 Tage 14 h

welche länder gibt ihnen die waffen ?

m69
m69
Kinig
18 Tage 13 h

giftzwerg@

USA/ Russische Föderation/ China/ Indien/ Deutschland/ Frankreich / Großbritannien/ Italien/ Brasilien ….. 
die Liste könnte ewig weiter gehen!

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
18 Tage 12 h

dieselben Länder die den Saudis das Öl abkaufen.

Sanktionen ? Wieso auch ? Es gibt dort ja keinen Putin

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