Feuerwehren mussten ausrücken

Feuerwehren standen erneut im Unwettereinsatz

Donnerstag, 20. Juli 2017 | 12:05 Uhr

Ein Unwetter mit heftigem Regen und Hagel hat am Mittwochabend die Feuerwehren im Kärntner Lavanttal auf Trab gehalten. Wie die Feuerwehr St. Paul mitteilte, stand eine Straße in der Gemeinde bis zu 40 Zentimeter unter Wasser. In Kaunertal in Tirol ging am Mittwochabend vermutlich aufgrund des starken Regens eine Mure ab. Sturm und Gewitter führten in Vorarlberg zu 36 Feuerwehreinsätzen.

In Tirol verschüttete eine Mure die Kaunertaler Landesstraße (L18) auf einer Länge von rund 20 Metern bis zu einem Meter hoch, berichtete die Polizei. Personen oder Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden. Die Landesstraße musste für den Verkehr gesperrt werden.

Auch im Kleinwalsertal in Vorarlberg ging eine Mure ab. Nach Angaben der Polizei löste sie sich mit einem Ausmaß von rund 5.000 Kubikmeter Erdmaterial in der sogenannten “Kracherrinne”. Aus Sicherheitsgründen wurden über Nacht ein Haus mit drei Bewohnern evakuiert und eine Straße gesperrt. Donnerstag früh gab es Entwarnung, die Maßnahmen wurden wieder aufgehoben.

In Dornbirn-Ebnit brannte ein Stadel ab, nachdem vermutlich ein Blitz eingeschlagen hatte. Hauptsächlich ging es aber darum, Keller auszupumpen und verlegte Straßen frei zu räumen. Verletzt wurde niemand.

Die Einsätze der Feuerwehr konzentrierten sich laut Feuerwehr- und Rettungsstelle vor allem auf die Bezirke Dornbirn und Feldkirch. In Götzis etwa stürzte ein Baugerüst um.

Von: apa