Tonnen von Müll in den Meeren

G20-Länder wollen gegen Plastikmüll in Meeren vorgehen

Sonntag, 16. Juni 2019 | 13:35 Uhr

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer wollen gegen die Verunreinigung der Gewässer durch Plastikmüll vorgehen. Die Umweltminister der G20-Länder stimmten am Sonntag einem entsprechenden Maßnahmenplan zu, wie die gastgebende japanische Regierung nach dem zweitägigen Treffen mitteilte. Geplant sind konkrete Maßnahmen gegen Meeresabfälle, allerdings nur auf freiwilliger Basis.

“Ich bin froh, dass wir einen breiten internationalen Rahmen schaffen konnten”, sagte der japanische Umweltminister Yoshiaki Harada. Bewährte Verfahren zur Müllvermeidung sollen ausgetauscht, Innovationen gefördert und die wissenschaftlichen Überwachungs- und Analysemethoden verbessert werden. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe sagte, er wolle, dass sein Land bei der Reduzierung des Plastikmülls in den Meeren weltweit führend wird – etwa durch die Entwicklung biologisch abbaubarer Stoffe und anderer Innovationen.

Plastik, das in die Meere gelangt, bleibt dort über Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, warnen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace. In den Ozeanen werde der Kunststoffabfall zu Mikroplastik zerrieben. An diesen wiederum könnten sich Giftstoffe anlagern, die über die Nahrungskette schließlich auf den Tellern landeten.

Von: APA/ag.

Kommentare

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15 Kommentare auf "G20-Länder wollen gegen Plastikmüll in Meeren vorgehen"


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andr
andr
Superredner
1 Monat 3 Tage

Wenn man plastikmüll vermeiden will muss man ihn einfach nicht mehr produzieren

Missx
Missx
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@andr
ich kaufe einfach nur das Unvermeidbare in Plastik verpackt.
Wenn das alle machen würden, täte kein Unternehmen nehr in Plastik verpacken.

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Ich kaufe zwangsweise Plastik mit. Weil die Hersteller jeden Keks 2x in Plastik umhüllen.
Schrecklich!!!
Jeder Quatsch wird in Nylon und Plastik verpackt.
Die Unternehmen gehören bestraft.

rmmmm82
rmmmm82
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Fast alles ist in plastik verpackt, weil es billig ist.. der “wahre preis” ist aber das plastik 400 jahre braucht um sich zu zersetzen und für diese ganze zeit
enorme ökologische gefährdung verursachen wird.. ein wahnsinn das seinesgleichen sucht!

zum ersten haben konsumenten nicht die wahl plastikfrei einzukaufen, zum anderen wenn wir auf den “heiligen markt” warten, gibt es bald mehr plastik als fisch in die meere. 3-4 jahre zeit der industrie geben auf einwegplastik zu verzichten und dann verbot. Die einzig dauerhafte lösung

Diamant21
Diamant21
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

……….wenn NIEMAND Plastik kauft, dann wird es auch nicht produziert………..

Costa
Costa
Tratscher
1 Monat 2 Tage

“Auf freiwilliger Basis ” werden viele Länder nicht mitmachen, da Massnahmen kostenintensiv sind.
Der angerichtete Schaden ist wohl kaum zu beheben und die Langzeitfolgen noch nicht absehbar.
Für die Zukunft ist die Vermeidung von Plastik zwingend.

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 2 Tage

Die Maßnahmen sind nicht kostenintensiv im Vergleich zu den Schäden! Es besteht kein Interesse, weil es ganz einfach dem profit im Wege steht. Unsere Politiker, allen voran die Uno sind eine Schande. Um kriege zu beginnen findet man immer einen Konsens zwischen den willigen. Ist ja ein riesiges Geschäft. Es finden sich ja nicht mal läppischen 2 Millionen für Projekte!!!
https://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/plastikmuell-meer-ozean.html

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@Mistermah
SchrotundKorn, eine Gratis Zeitung die alle lesen sollten!

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

aha, sogn de politiker … wos sogn epper ihre bosse, de lobbyisten??
wenn de nit mitspieln, und sell zweifl i, bleibs wieder ban bla, bla!
mit den “freiwilig” hobn se jo schun guat vorgemauert …. sozusogn de schüßel zum händewaschn schun hergerichtn!

Freidenker
Freidenker
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Wenn man bedenkt aus welchen flüssen das meiste plastik ins meer kommt weiß man wer den größten nachholbedarf hat.

Spamblocker
Spamblocker
Superredner
1 Monat 2 Tage

Wie wollen Sie das machen?? in dem die Politik an Millionen Schmiere der Lobbyisten die dafür Verantwortlich sind verzichtet ???
ich Glaube es einfach nicht,
möcht die Lügen die da verbreitet werden mal hören

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

des isch lei a beruhigungspille für de kloan … in drei johr hearsch es gleiche, und in fünf, in zehn johr a …

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Dann hört endlich damit auf, den Plastikmüll in die sogenannte 3 Welt zu transportieren, ihr Idioten.

Brixbrix
Brixbrix
Tratscher
1 Monat 2 Tage

sem sollat n a amol die sogenannten ormen entwicklungsbedürftigen Länder ihren Saustoll auraumen und wia hier Müll und Dreck produzieren.

peterle
peterle
Superredner
1 Monat 2 Tage

Die Südtiroler Lebensmittelindustrie kann ja mit gutem Beispiel vorangehen. Wo fangen wir an? Bei den Milchbetrieben oder doch eher bei den Baronen?

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