Einige Patienten mussten in andere Räume verlegt werden

Glimmbrand in Linzer Krankenhaus – 48 Patienten evakuiert

Samstag, 21. April 2018 | 18:35 Uhr

Wegen eines Glimmbrandes in einer Zwischendecke des Spitals “Med Campus III” in Linz sind am Samstagmittag 48 Patienten von drei Stationen auf andere Stationen des Spitals verlegt worden. Laut der Sprecherin des Kepler-Universitätsklinikums, Anna Fürtauer-Mann, wurde niemand verletzt. Die Berufsfeuerwehr der Stadt Linz stand im Einsatz.

Im Zuge von Sanierungsarbeiten am Dach von Bau A sei es in den oberen Stockwerken zu einem Glimmbrand in einer Dehnungsfuge gekommen, erläuterte die Kliniksprecherin. Durch die Rauchentwicklung sei man auf den Brand aufmerksam geworden. “Es wurde umgehend die Berufsfeuerwehr der Stadt Linz informiert.”

Patienten oder Mitarbeiter seien nicht gefährdet gewesen, erklärte Fürtauer-Mann. Die betroffenen Patienten zeigten “in dieser Ausnahmesituation großes Verständnis und eine große Hilfsbereitschaft”. Es habe weder ein offenes Feuer noch Panik im Haus gegeben.

Laut Feuerwehr-Einsatzleiter Markus Jauk konnte der Dehnfugenbrand mit Wärmebildkameras rasch lokalisiert werden. Die Löscharbeiten dauerten am Samstagnachmittag noch an. Dazu mussten Wände aufgestemmt werden.

Die Herausforderungen der nächsten Tage liegen laut der Kliniksprecherin im Patientenmanagement, weil nicht nur drei Bettenstationen, sondern auch OP-Räumlichkeiten gesperrt werden mussten. Das UKH Linz habe bereits bestmögliche Unterstützung zugesagt. Seitens des Kepler-Universitätsklinikums werde nun alles unternommen, um den Wasser- und Brandschaden möglichst rasch zu beheben, damit der Krankenhausbetrieb wieder reibungslos funktionieren könne.

Von: apa