Klare Botschaft der Aktivisten

Greenpeace-Leute besetzten Palmöl-Raffinerie in Indonesien

Dienstag, 25. September 2018 | 10:55 Uhr

30 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben auf der indonesischen Insel Sulawesi eine Raffinerie des größten Palmölhändlers Wilmar International besetzt. Einige der Umweltschützer “verhinderten den Abtransport eines Palmöl-Tankerschiffes, indem sie auf die Ankerkette des Schiffs kletterten”, berichtete die NGO am Dienstag.

Zeitgleich bestiegen die restlichen Aktivisten die Raffinerie und ließen ein fünf Mal sieben Meter großes Banner mit der Aufschrift “Verzichte jetzt auf schmutziges Palmöl” von einem Lagertank herab. “Wilmar muss endlich zusichern, für sein Palmöl keine Regenwälder mehr zu zerstören”, sagte Lukas Meus, Wald-Sprecher bei Greenpeace in Österreich.

“Wilmar International ist der weltweit größte Palmölhändler und beliefert international bekannte Marken wie Nestle, Unilever und Mondelez”, so Meus. Obwohl der Konzern bereits 2013 eine Richtlinie gegen Regenwaldabholzung eingeführt habe, “kann der Konzern bis heute sein Versprechen nicht einhalten”.

Von: apa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Greenpeace-Leute besetzten Palmöl-Raffinerie in Indonesien"


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bern
bern
Superredner
25 Tage 14 h

DeBeukelar hatte in seinen Butterkeksen für Osteuropa keine Butter sondern Palmöl drin.
Würden wir in Europa auf Palmöl verzichten, bräuchten wir doppelt so viele Kühe und die kleinen Bauern müssten nicht aufgeben.

Donnerwetterer
Donnerwetterer
Grünschnabel
25 Tage 13 h

Das heißt man auf gut Deutsch “linker Terrorismus”.  Nach solchen Leuten werden in Südtirol Schulen benannt. 

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