Frau geriet im Bus in Streit mit anderen Passagieren

Hintergründe von Messerangriff in Brüssel weiter rätselhaft

Dienstag, 23. August 2016 | 13:30 Uhr

Nach dem Messerangriff einer Frau in Brüssel prüft die Justiz den Verdacht der versuchten Tötung. Die 52-jährige Verdächtige, die bei der Tat von Polizisten angeschossen worden war, sei wegen ihrer Verletzung noch nicht vernommen worden, sagte die Staatsanwaltschaft am Dienstag der Nachrichtenagentur Belga.

Die womöglich verwirrte Frau soll am Montagnachmittag in einem Bus in der Brüsseler Gemeinde Uccle in Streit mit anderen Passagieren geraten sein, ein Messer gezückt und drei Menschen leicht verletzt haben. Die Polizisten schossen nach offiziellen Angaben, weil die Frau sich Anweisungen widersetzte. Sie wurde in Arm und Oberkörper getroffen. Eine interne Ermittlung der Polizei soll klären, ob der Einsatz der Dienstwaffe angemessen gewesen sei, meldete Belga.

Die Staatsanwaltschaft sieht dem Bericht zufolge keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund. Vielmehr habe die Frau offenbar psychische Probleme. Die 52-jährige hat nach offiziellen Angaben die philippinische Staatsangehörigkeit.

Ebenfalls am Montagabend wurde laut Belga in der Nähe des Zentralbahnhofs der belgischen Hauptstadt eine Person mit einer Schere angegriffen und in den Oberkörper gestochen. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich. Der mutmaßliche Täter, ein 40-jähriger Mann, sei festgenommen worden. Er sei polizeibekannt und habe die Tat eingeräumt, hieß es weiter.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Hintergründe von Messerangriff in Brüssel weiter rätselhaft"


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Alpenrepuplik
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Eine ” verwirrte ” Frau? Angeblich trug diese Frau einen Gesichtsschleier????? Den trug sie wohl auch aus verwirrtheit?????????

Krissy
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

Ob der Einsatz der Dienstwaffe angemessen war?
Geht’s noch! Wenn dadurch unschuldige Menschenleben gerettet werden bzw. Unschuldige vor schweren Verletzungen geschützt werden, dürft eigentlich jedes Mittel recht sein.

Ach, ich vergass: Täterschutz geht vor Opferschutz !

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