Ihr Lebensgefährte erlitt leichte Verletzungen

Hund zwang Radler zu Notbremsung: Frau (76) starb nach Sturz

Dienstag, 16. Oktober 2018 | 12:50 Uhr

Weil ein Hund über die Straße gelaufen und die Leine über die Fahrbahn gespannt war, haben zwei Radfahrer aus Deutschland am Sonntag in St. Georgen an der Gusen (Bezirk Perg) eine Vollbremsung hinlegen müssen. Der 82-jährige Mann konnte noch anhalten, seine Partnerin fuhr aber auf sein Rad auf und beide stürzten. Die 76-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass sie tags darauf im Spital starb.

Laut Polizei trug das Paar keine Fahrradhelme. Die Frau fiel bei dem Sturz auf den Hinterkopf. Sie wurde in den Med Campus III in Linz eingeliefert und operiert, überlebte ihre schweren Kopfverletzungen aber letztlich nicht.

Ihr Lebensgefährte erlitt leichte Verletzungen. Der 70-jährige Spaziergänger, dessen Hund in einem unbeobachteten Moment über die Straße gelaufen war, blieb unverletzt.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Hund zwang Radler zu Notbremsung: Frau (76) starb nach Sturz"


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Amadeus
Amadeus
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

An der Leine über die Straße gelaufen? Da kommt der Verdacht auf, daß eine “flexi” Leine benutzt wurde, die immerhin bis zu 3,4 oder 5 Meter vom Hund ausgezogen werden kann. In Italien jedenfalls darf eine Hundeleine jedweder Art nur bis 1,5 Meter lang sein, bzw. ausziehbar sein. Das beachten in Südtirol viele Hundehalter nicht, und wird auch “schaderweise” nicht kontrolliert.

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