Wilderei wird ausgeschlossen

Hunderte Elefanten in Botswana verendet

Donnerstag, 02. Juli 2020 | 12:05 Uhr

In Botswana sind Hunderte Elefanten verendet, ohne dass die Wildhüter eine Erklärung dafür haben. Bisher könnten sie den Tod von 275 Elefanten im Okavango-Delta bestätigen, in einem Bericht sei aber von 356 Kadavern die Rede, sagte der Leiter der zuständigen Behörde, Cyril Taolo, am Donnerstag. Die Ursache sei völlig unklar, nur eine Milzbrand-Vergiftung und Wilderei könnten ausgeschlossen werden.

Nach einem den Medien zugespielten vertraulichen Bericht der Tierschutzorganisation Elephants Without Borders (EWB) wurden seit Mai die Kadaver von 356 Elefanten entdeckt. Mehr als zwei Drittel waren demnach bereits im Mai gestorben, der Tod der restlichen 30 Prozent scheint jüngeren Datums zu sein. Laut dem auf den 19. Juni datierten Bericht könnte das Massensterben vor rund drei Monaten begonnen haben.

Die Elefanten seien offenbar unabhängig von ihrem Alter und Geschlecht betroffen, schreibt EWB-Chef Michael Case in dem Bericht. Sie hätten noch lebende Elefanten angetroffen, die schwach, lethargisch und ausgezehrt gewirkt hätten, berichtete Case weiter. Einige von ihnen wirkten desorientiert und lahmten. “Wir haben einen Elefanten beobachtet, der im Kreis herumlief und es auch trotz der Hilfe anderer Tiere aus seiner Herde nicht schaffte, die Richtung zu wechseln.”

Parkschützer Taolo wies darauf hin, dass alle Kadaver noch ihre Stoßzähne hatten. Es seien Proben zur Analyse der Todesursache nach Südafrika, Simbabwe und Kanada geschickt worden. In Botswana leben noch rund 130.000 Elefanten in freier Wildbahn, was einem Drittel aller Elefanten auf dem afrikanischen Kontinent entspricht.

Von: APA/ag.

Kommentare

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5 Kommentare auf "Hunderte Elefanten in Botswana verendet"


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redstone
redstone
Neuling
1 Monat 8 Tage
Es mag jetzt weit hergeholt sein aber 5G könnte die Orientierung durcheinander bringen, wer weiss mehr darüber? Da diese Technologie wenig erforscht ist darf sie als Ursache nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Elon Musk will  in den nächsten Jahren mehrere 10.000de Sateliten in den Orbit befördern. Diese werden uns (damit meine ich jeden Zentimeter und jeden Organismus auf dieser Erde) 24 Stunden am Tag mit Strahlung “versorgen” oder anders ausgedrückt, diese werden uns verstrahlen. Welche Wirkung das auf Mensch und Tier hat (kurzfristig!, mittelfristig!, langfristig!) bleibt weiterhin verborgen. Arme Tiere, ich könnte weinen, diese Riesen sind sowas von beeindruckend und… Weiterlesen »
Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Du gehörst zu den No-Vax, Anti-5G, Covid-19-Masken-Verweigerer und was weiss ich noch alles Verschwörungstheoretikern, oder? Ach ja: Bill Gates hat mit Hilfe der Ausserirdischen die WHO gekauft. 🙂 🙂 🙂

redstone
redstone
Neuling
1 Monat 8 Tage

der benötigt keine ausserirdischen, er ist laut fakten einer der grössten sponsoren der who, das ist fakt, hör auf ein verschwörungsträumer zu sein!

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
1 Monat 8 Tage

Krankheit, Wasser oder Futter vergiftet, was ist da los ? Jedes einzelne Tier ist schützenswert.

Reitiatz
Reitiatz
Superredner
1 Monat 8 Tage

konn a virus oder a infektioun sein af jedn foll schnell hondln vours zu spat isch🐘

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