Alles läuft gut

Jacht “Malizia” mit Greta Thunberg kommt planmäßig voran

Mittwoch, 21. August 2019 | 09:14 Uhr

Die Segeljacht “Malizia” mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg an Bord ist knapp eine Woche nach ihrem Start im englischen Plymouth gut vorangekommen und befindet sich im Zeitplan auf ihrer Fahrt nach New York. “Wir sind happy mit dem Wetter und den weiteren Aussichten”, sagte der Hamburger Skipper Boris Herrmann.

Rund 1.500 Seemeilen hat die “Malizia” geschafft, etwa 1.700 Seemeilen sind es noch. Nach aktueller Prognose wird die “Malizia” am 27. oder 28. August in New York eintreffen. “Wir segeln in angenehmen Winden um 13 Knoten, die Sonne scheint”, sagte der 38-Jährige am Dienstagabend am Telefon.

Herrmann und sein monegassischer Co-Skipper Pierre Casiraghi bringen Thunberg, ihren Vater Svante und den Filmemacher Nathan Grossman auf ihrer Rennjacht “Malizia” von Plymouth nach New York. Thunberg will in New York im September am UNO-Klimagipfel teilnehmen. Die Schwedin verzichtet wegen des Klimas auf Flüge. Zuletzt gab es aber Kritik, weil der Segeltörn mittelbar doch mehrere Transatlantik-Flüge nach sich zieht. Herrmann und Casiraghi treten laut “taz” die Rückreise per Flugzeug an, weitere Teammitglieder sollen das Boot von New York nach Europa zurückbringen, zuvor müssten sie in die USA fliegen.

Herrmann sagte dazu, die Crew habe natürlich mitbekommen, dass sich die Menschen mit der Reise auseinandersetzten. “Grundsätzlich finden wir es aber positiv, dass man sich mit dem Fliegen auseinandersetzt und Flüge als Problem erkennt. Das ist es ja, was wir wollen.” Der Skipper begründete die Unterstützung von Thunberg und ihren Zielen grundsätzlich. “Man kann nicht alle Verantwortung auf individueller Ebene lösen. Die Diskussion um unsere Reise ist sehr kurzfristig, wenn man darüber nachdenkt, was die Intention ist: Es muss sich politisch was verändern. Unsere Flüge ändern nichts daran, dass Greta emissionsfrei nach New York kommt. Wir selbst sind ohnehin ein Rennteam und würden sonst in dieser Zeit trainieren und auch fliegen.”

Von: APA/dpa

Kommentare

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10 Kommentare auf "Jacht “Malizia” mit Greta Thunberg kommt planmäßig voran"


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Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 20 h

Diese ganze Aktion ist ein reiner Witz. Fragt sich nur wie Greta dann selber zurück kommt. Es wäre tatsächlich umweltfreundlicher gewesen, wenn ihr Vater und sie gleich ein Flugzeug bestiegen hätten.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 18 h

Wieder so ein Öko-Schwindel…

felixklaus
felixklaus
Tratscher
1 Monat 17 h

Lesen !!!!!!

lauch
lauch
Grünschnabel
1 Monat 16 h

Warum lesen? Viel besser hassen weil:
https://www.der-postillon.com/2019/06/greta.html

Motorprosa
Motorprosa
Neuling
1 Monat 15 h

Sinngemäss hat jemand auf Twitter genau die richtige Antwort darauf geschrieben:

“Selbst wenn Greta nach Amerika schwimmen würde – irgendjemand würde sicher krisitieren, dass sie beim Schwimmen irgendwelchen Fischen auf den Kopf treten könnte”.

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 15 h

@Motorprosa
So einfach ist es nicht.
Das Unternehmen ist eine Farce und schadet der Sache mehr als es ihr nützt, da es definitiv genügend Argumente gibt, dass fliegen umweltfreundlicher gewesen wäre.
Das Mädl hat es bis jetzt super gemacht, sollte sich jetzt aber zurückziehen, da sie der Sache nur mehr schadet.

Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 14 h

@Motorprosa…… wollte man uns nicht zeigen wie man emisionsfrei reisen kann? Was kann ich dann dafür, wenn genau die, die es uns zeigen wollen zwei und zwei nicht zusammenrechen können. Die Reaktion aller Beteiligten dieser Überfahrt zeigt, daß ich und viele andere Kritiker an dieser Reise wohl gemerkt, richtig liegen. Schauen wir mal wie es jetzt weitergeht.

Anderrrr
Anderrrr
Grünschnabel
1 Monat 17 h

I wer iatz a mol zu fuas noch Bozen gian schaugn obi nor a in die Zeitung kim😏

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 18 h

Greta mit See Ausrüstung

nok
nok
Tratscher
1 Monat 13 h

Ich finde was Greta macht auch nicht alles gut ist.
Das gute daran ist, dass nun scheinbar in wenigen Ländern- Menschen ein nach oder umdenken stattfindet.

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