Alle Jahr wieder sticht die "Nisshin Maru" in See

Japans Walfänger kehrten mit Beute aus Antarktis zurück

Samstag, 31. März 2018 | 10:40 Uhr

Ungeachtet internationaler Proteste haben Japans Walfänger in der Antarktis erneut zahlreiche Wale getötet. Das Mutterschiff “Nisshin Maru” und zwei weitere Schiffe kehrten am Samstag in den Heimathafen der südwestlichen Walfangstadt Shimonoseki zurück, nachdem die Jäger wie geplant 333 Zwergwale harpuniert hatten – offiziell zu “wissenschaftlichen Zwecken”.

Anders als in vorherigen Jahren habe es diesmal keine Störaktionen der streitbaren Umweltschutzgruppe Sea Shepherd gegeben, meldeten japanische Medien. Der Internationale Gerichtshof hatte 2014 eine Aussetzung von Japans sogenanntem wissenschaftlichen Walfang verfügt. Daraufhin speckte Tokio seinen Walfangplan ab.

Die getöteten Zwergwale gehören trotz ihrer relativ geringen Größe – Zwergwale werden nur bis zu zehn Meter lang – zu den Großwalen. Japan hat das Ziel, die kommerzielle Jagd auf Großwale wieder zuzulassen. Sie ist seit 1986 verboten. Japans Festhalten an der Jagd sorgt weltweit immer wieder für Proteste. Tokio beruft sich auf eine Ausnahmeregelung in der IWC-Konvention. Danach dürfen Wale zu Forschungszwecken getötet werden.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Japans Walfänger kehrten mit Beute aus Antarktis zurück"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Superredner
20 Tage 8 h

Und nach was wird geforscht damit man das töten dieser Wale rechtfertigt ?

mandela
mandela
Superredner
20 Tage 6 h

und wenn, warum so viele?.und warum ist niemand im stande das zu verhindern?

enkedu
enkedu
Kinig
20 Tage 4 h

@mandela Das geht nur im Kopf der Japaner. Sie selbst müssen dagegen sein.

hubert
hubert
Grünschnabel
20 Tage 6 h

wissenschaftlich!? so ein schmorrn!!

Einheimischer
20 Tage 3 h

Wir haben Wölfe zum Forschen!!!
Tun es aber nicht…..

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