Der Patient verstarb später im Spital

Jugendliche störten Berufsrettung bei Einsatz in Wien

Samstag, 30. Mai 2020 | 13:35 Uhr

Mehrere Jugendliche sollen am Donnerstag einen Einsatz der Wiener Berufsrettung gestört haben, die beim Wiener Donauzentrum in der Donaustadt einen Mann reanimieren wollte. Wie die Polizei am Samstag berichtete, sollen sich “Schaulustige” vor das Rettungsfahrzeug gestellt und Sanitäter bei der Rollstuhlrampe behindert haben. Der Patient verstarb später in einem Spital.

Es war gegen 15.00 Uhr, als die Rettung einen Mann wiederbeleben wollte, der zuvor in dem Einkaufszentrum zusammengebrochen war. Ein Sprecher der Berufsrettung gab an, dass der etwa 60-jährige Mann bewusstlos vorgefunden wurde, Zeugen hatten bereits mit der Reanimation begonnen, als die Rettung eintraf und die Wiederbelebungsmaßnahmen fortsetzte.

Auch die Polizei wurde zu dem Einsatz im Bereich einer Garageneinfahrt gerufen, denn dort sorgte bereits ein Securitymitarbeiter dafür, “Schaulustige” auf Abstand zu halten, während die Rettungskräfte die notfallmedizinische Erstversorgung des Patienten durchführten. Der Mitarbeiter der Security schilderte gegenüber der Exekutive, dass die Jugendlichen offenbar absichtlich “mit verschränkten Armen” vor dem Rettungsfahrzeug stehen geblieben waren und so die Zufahrt zu behindert hätten.

Auch die Rollstuhlrampe sei von den Jugendlichen verstellt worden, als die Rettungskräfte die fahrbare Trage über diese manövrieren wollten. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges bestätigte diese Aussagen ebenfalls. Die besagten Jugendlichen waren auch beim Eintreffen der Polizei noch an Ort und Stelle und wurden von dieser zur Identitätsfeststellung angehalten. Die vier Personen im Alter von 16 bis 18 Jahren bestritten jegliche Vorwürfe, sie wurden angezeigt.

Ein 16-jähriger bosnischer Staatsangehörige wurde hingegen festgenommen, da eine aufrechte Festnahmeanordnung gegen ihn bestand. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Gegen die Jugendlichen werden Ermittlungen eingeleitet, zudem wurde Videomaterial vom Einkaufszentrum angefordert, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich der APA. Nach den Reanimationsmaßnahmen wurde der Mann in ein Wiener Gemeindespital gebracht, eine Sprecherin des KAV berichtete der APA, dass der Patient dort wenige Stunden später verstarb.

Von: apa

Kommentare

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10 Kommentare auf "Jugendliche störten Berufsrettung bei Einsatz in Wien"


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Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Schuften lassen, bis der Schweiß zu den Schuhen rausläuft. Solche Rotzlöffel. 😠

traurig
traurig
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Waltraud und no a poor teifilische hintr die Leffl😡

brunner
brunner
Superredner
1 Monat 5 Tage

Unglaublich! Kranke Gesellschaft…und solche Jugendlichen werden zuhauf herangezüchtet…haben oft als zweifelhaftes Vorbild ihre Eltern…

Look_at_Yourself
1 Monat 5 Tage

Ich würde vorschlagen,
dass sich die Rowdys noch vor Verbüßung ihrer  Strafe bei den
hinterbliebenen des Mannes für ihre Taten entschuldigen müssen.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

je 50 Stunden Sozialarbeit, aber in der Öffentlichkeit, damit es jeder sehen kann. Spreche aus Erfahrung. Wenn wir als Jugendliche nachts im Freibad beim nackig Baden erwischt wurden, mussten wir ein ganzes Wochenende im Freibad in den Blumen- und Planzenbeeten Unkraut hacken. Das war mehr als peinlich, weil jede/r wusste, warum. 😡🙈

OOesterrreicher
OOesterrreicher
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Ich denke einer der Ursachen für diesen Blödsinn ist die Antiautoritäre Erziehung. Damit wurde ihnen auch nie beigebracht wo die Grenzen sind. Ein zweites ist vieleicht auch die Monatelange Schulschließung in Folge der COVID19 Krise und der daraus resultierenden “Langeweile”!

Billy31
Billy31
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

In Großstädten wie Wien haben sich Jugendgangs zu eigen gemacht, Einkaufszentren unter ihre Kontrolle zu bringen, was zu so kriminellen Handlungen führt wie oben beschrieben. Afghanische und Tschetschenische Gruppierungen ganz besonders.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Superredner
1 Monat 5 Tage

Vor ein paar Tagen war ja sowas ähnliches in Germany, wobei ein Sachschaden von 150.000 Euro entstand. Wer zahlt das? Sicher nicht die Typen aus den „Problemviertel“ die das verursacht haben. Man sollte schon vorher schauen wen man ins Land lässt und ansonsten hart durchgreifen. Den ganzen Tag rumlungern und 💩 bauen und vom Staat leben……das ist doch ein Hohn gegenüber jeden anständigen Bürger,der jeden Morgen aufsteht und schuftet und den ganzen Wahnsinn finanzieren muss.

oli.
oli.
Kinig
1 Monat 5 Tage

Böse Jungs und Mädchen gibt in ganz Europa/der Welt.
In Deutschland haben ca. 50 Jugendliche Feuer gelegt und als die Feuerwehr, Polizei, Sanitäter kamen wurden Sie mit Flaschen, Steinen etc. beworfen.
Gibt es nur noch gestörte, kranke Jugendliche, Menschen auf der Welt.

Suedtiroler89
Suedtiroler89
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Wer isch Schuld, deren Eltern… Die sem soll men mitbestrafen!

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