15-Jähriger drohte mit Amoklauf im Stephansdom und wurde festgenommen

Jugendlicher drohte mit Amoklauf im Stephansdom

Samstag, 10. April 2021 | 13:45 Uhr

Während eines öffentlichen Live-Chats von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der am vergangenen Mittwoch über Instagram abgewickelt wurde, hat ein 15-Jähriger mit einem Anschlag gedroht. Wie die Wiener Landespolizeidirektion am Samstag berichtete, postete der Jugendliche, es werde am 10. April um 13.00 Uhr einen Amoklauf im Stephansdom geben. Er wurde am Freitagabend festgenommen.

Die Festnahme durch Cobra-Beamte erfolgte nach Ermittlungen des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) und des Wiener LVT an der Adresse des Jugendlichen, wobei es nicht besonders schwierig gewesen sein dürfte, auf die Spur des Burschen zu kommen. Dessen Drohung wurde auf Screenshots festgehalten. Der 15-Jährige war bisher nicht polizeibekannt. Ein möglicher islamistischer Hintergrund werde geprüft, meinte Polizeisprecher Marco Jammer gegenüber der APA.

Nachdem die Handschellen geklickt hatten, gab der 15-Jährige zu, das Posting verfasst zu haben. “Er hat gesagt, dass er zu keinem Zeitpunkt die Absicht hatte, die Drohung umzusetzen”, sagte Jammer. Es habe sich um einen “Spaß” gehandelt, so die Verantwortung des 15-Jährigen. Ihm wären die Konsequenzen seines Tuns nicht bewusst gewesen.

Der Verdächtige befindet sich in Haft und wurde bereits in eine Justizanstalt gebracht. Das Landeskriminalamt Wien hat die weiteren Ermittlungen übernommen, wobei laut Polizei vorerst von einer gefährlichen Drohung (Paragraf 107 StGB) ausgegangen wird. Wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, auf APA-Anfrage erklärte, wird die Anklagebehörde beim Landesgericht die Verhängung der U-Haft beantragen.

Von: apa

Kommentare

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8 Kommentare auf "Jugendlicher drohte mit Amoklauf im Stephansdom"


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PuggaNagga
28 Tage 2 h

Langsam kehrt „Normalität„ ein.
Solche Bengel gehören vorsorglich für ein ganzes Jahr in Einzelhaft.
Frei nach dem moto: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!

factsarefacts
27 Tage 22 h

Man konns a ibotreibn

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
27 Tage 20 h

@factsarefacts

Dann eben Höchststrafe: 1 Jahr Internetverbot

PuggaNagga
27 Tage 3 h

Besser gleich streng durchgreifen, den Burschen die Grenzen aufzeigen als nachher Dauerknast.
Menschen mit dem Tode bedrohen ist kein Lausbubenstreich!!!

Denkt mit
Denkt mit
Grünschnabel
27 Tage 23 h

“Ihm wären die Konsequenzen seines Tuns nicht bewusst gewesen”… sischt sein se gscheide und sooo cool, obo ba selche Sochn doof wie a Gurke

DontbealooserbeaSchmuser
27 Tage 20 h

FÜNFZEEEEHN! Manche entwickeln sich eben etwas spät und raffen wirklich nicht, was sie machen.
Kam jemand dabei zu Schaden? Nein, also …

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
28 Tage 3 h

Wahnsinn mehr fällt mir dazu nicht ein !

Evi
Evi
Universalgelehrter
28 Tage 1 h

War ihm langweilig?

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