Anti-Doping-Razzia von Seefeld beschäftigt OLG Innsbruck

Komplizen in Doping-Causa sollen nach Deutschland

Montag, 11. März 2019 | 11:05 Uhr

Das Landesgericht Innsbruck hat am Montagvormittag beschlossen, dass beide Komplizen des Sportmediziners Mark S., die bei der Anti-Doping-Razzia in Seefeld in Tirol festgenommen worden waren, nach Deutschland übergeben werden sollen. Bei dem Mann ist die Entscheidung bereits rechtskräftig, die Frau legte allerdings Beschwerde ein, sagte der Sprecher des Landesgerichts, Andreas Stutter, zur APA.

Zudem wurde die Übergabehaft für beide Komplizen verlängert. Der Mann soll nun, da er weder gegen die Verlängerung der Haft, noch gegen die Übergabe nach Deutschland Beschwerde eingelegt hatte, in den nächsten Tagen nach Deutschland ausgeliefert werden.

Die Frau hatte in beiden Fällen, also sowohl gegen die Übergabehaft als auch gegen die Übergabe, Beschwerde eingelegt. Somit müsse sich nun das Oberlandesgericht Innsbruck mit dem Fall befassen, erklärte Stutter. Dies könnte einige Wochen dauern. Die Komplizin des Sportmediziners bleibt somit vorerst in Innsbruck in Haft.

Von: apa