Immer wieder tödliche Angriffe von Leoparden

Leopard tötete indischen Mönch beim Morgengebet

Donnerstag, 13. Dezember 2018 | 12:01 Uhr

In Indien ist ein buddhistischer Mönch während der Morgenandacht von einem Leoparden angegriffen und tödlich verletzt worden. Der 35-jährige Rahul Walke Bodhi hatte sich am Dienstag zur Meditation in einen Wald zurückgezogen und betete unter einem Baum, als die Raubkatze zuschlug, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Zwei weitere Mönche konnten unverletzt entkommen und alarmierten die Polizei.

Rettungskräfte hätten die “schwer zerfleischte” Leiche des Mönchs tiefer im Wald entdeckt. Der Leopard habe offenbar versucht, den Toten mitzuschleppen. Der Wald befindet sich im Bundesstaat Maharashtra in einem speziell für Leoparden und Tiger eingerichteten Schutzgebiet. Nach Angaben der Polizei hatten die Mönche Warnungen der Behörden vor einem zu tiefen Eindringen in den Wald ignoriert. Die Mönche waren für eine jährliche Gebetsrunde in die Gegend gekommen.

In Indien kommt es immer wieder zu tödlichen Angriffen von Raubkatzen auf Menschen. Erst am Montag wurde ein Ladenbesitzer vor seinem Geschäft am Rande des Waldes von einem Leoparden getötet. Drei weitere Menschen wurden in der Nähe des Reservats von Tigern oder Leoparden getötet.

Wegen wachsender Städte und kleiner werdender Reservate kommen sich Menschen und Raubkatzen in Indien immer häufiger in die Quere. Nach Regierungsangaben wurden im vergangenen Jahr geschätzt 431 Leoparden getötet. Im ganzen Land leben Schätzungen zufolge zwischen 12.000 und 14.000 Exemplare der Raubkatzen. Zu den von Leoparden getöteten Menschen gibt es keine offiziellen Zahlen, Experten gehen jedoch von Hunderten Opfern jährlich aus.

Von: APA/ag.

Kommentare

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11 Kommentare auf "Leopard tötete indischen Mönch beim Morgengebet"


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Landschaftspfleger
1 Monat 10 Tage

Frage an die Raubtierbefürworter: ist das auch alles die natürliche Auslese wie ihr es euch wünscht???

One
One
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Tja, so läuft das auf unserem Planeten. Wir sind hier eben nicht allein. Auch wenn der Mensch alles zu Tode schlachtet was ihm in den Weg kommt, schlägt die Natur manchmal zurück. Der Südtiroler würde jetzt natürlich alle Geparden abschlachten in diesem Gebiet, aber die Inder haben gelernt mit diesen Tieren zu leben.

Johnarch
Johnarch
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

Was soll denn dieser Kommentar jetzt, bitte? Wohl nicht richtig gelesen, oder? Wenn ich zum Beten in ein extra eingerichtetes Schutzgebiet für diese gefährdeten Tierarten gehen muss, ist das die Schuld des Leoparden?? Ihr würdet wohl am Liebsten alles vernichten was kein Euter hat, oder? Langsam werdet ihr schon ein wenig peinlich um es mal vorsichtig auszudrücken.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

da half alles beten nicht.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

Landschaft.. muss der Mensch in einem Wald medit.?!!

typisch
typisch
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

Das schweigen der lämmer

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
1 Monat 10 Tage

In deiner welt sollte wohl alles getötet, gerodet oder plattgewalzt werden was irgendwie gefährlich oder hinderlich sein könnte…. Landschaftspfleger, das ich nicht lache

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

Glauben schützt vor Torheit nicht

longwolf
longwolf
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Religion ist manchmal tödlich.

Interesse
Interesse
Neuling
1 Monat 9 Tage

do groaße unterschied isch daß Tiere zu 99 % lei an Mensch töten wenn er sich bedroht fühlt oder ihn als Futterbeute segn….beim Mensch isch des awia onderst,do sell tötet oft a lei aus Lust und Laune.

Tschtutsch
Tschtutsch
Grünschnabel
1 Monat 9 Tage

Jo wenn mon in Wold inni geat und man woass dass do Raubkotzn sein und somit Lebensgefohr besteat, wer hot do Schuld? Die Raubkotz?

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