Blutspender füllte offenbar Fragebogen unvollständig aus

Malaria-Todesfall: Blutspender steckte sich in Uganda an

Samstag, 23. März 2019 | 10:05 Uhr

Im Fall einer 86-jährigen Kärntnerin, die mit einer Bluttransfusion mit Malaria infiziert worden und daran gestorben ist, wurde nun bekannt, dass sich der Blutspender in Uganda angesteckt haben dürfte. Der Mann erkrankte selbst und wurde in einem elektronischen Register gemeldet. Im Blutspende-Fragebogen hat er seinen Aufenthalt verschwiegen. Dem Mann droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

Die Blutspende fand drei Tage vor Ausbruch der Krankheit statt, hieß es in Medienberichten am Samstag. Der Spender erkrankte Ende Februar nach einem Uganda-Aufenthalt trotz Einnahme eines Prophylaxemittels an Malaria. Er füllte beim Blutspenden zwar den umfangreichen Fragebogen aus, verschwieg aber seinen Afrika-Aufenthalt. Er selbst konnte erfolgreich behandelt werden und hat sich in der Zwischenzeit wieder erholt. Seitens der Staatsanwaltschaft droht ihm nun eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.

Von: apa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Malaria-Todesfall: Blutspender steckte sich in Uganda an"


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traktor
traktor
Universalgelehrter
27 Tage 13 h

nicht mal als er erkrankt ist hatte er die eier zu sagen das er blut gespendet hat???
höchststrafe!!!!

Seppl123
Seppl123
Tratscher
27 Tage 14 h

wo sind diejenigen die unsere medizin so vergöttern? na sehts ihr? ein beispiel von vielen.

Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
25 Tage 16 h

Seppl leider passieren auch Fehler. Aber durch das Blutspenden werden tausende Operationen erst möglich und sehr Viele Leben gerettet. Ich spende jedenfalls sehr gerne und hoffe im Notfall auch von jemand gespendet zu bekommen 🙂

Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
25 Tage 16 h

das ist doch eine Bodenlose Frechheit ! Mit den Angaben im Formular spielt man nicht sondern da ist die absolute Wahrheit sehr wichtig ! Sehr traurig dass diese Frau deshalb sterben musste. Den Angehörigen viel Kraft 🙁

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