Der Tote wurde mit Hilfe eines Notarzthubschraubers geborgen

Mann bei Skitour gestorben – Weitere Tourengeher verletzt

Sonntag, 31. März 2019 | 18:11 Uhr

Ein 35-jähriger Steirer ist am Sonntag bei einer Skitour auf den Kalbling bei Admont (Bezirk Liezen) tödlich verunglückt. Laut Polizei verlor der Mann beim Queren einer Schneeflanke den Halt, rutschte zunächst 200 Meter ab und stürzte dann 100 Meter über Felsen. Auch in der Steiermark, in Oberösterreich und in Tirol stürzten am Sonntag mehrere Skitourengeher ab und verletzten sich teils schwer.

Die Verletzungen des 35-jährigen Steirers waren sehr schwer, er starb noch an der Unfallstelle. Der Einheimische war mit drei Bekannten auf der Skitour unterwegs gewesen. Der Tote wurde mit Hilfe eines Notarzthubschraubers geborgen.

Auch in der Hochschwabgruppe bei Turnau (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) stürzte am Sonntag ein 64-jähriger Mann bei einer Skitour ab. Laut Polizei hatte der 64-jährige Niederösterreicher den Halt verloren und war etwa 100 Meter über steiles Gelände abgestürzt. Sein Begleiter schlug Alarm. Der Schwerverletzte wurde mittels Seil vom Hubschrauber aus geborgen und ins Landeskrankenhaus Hochsteiermark eingeliefert.

Am Großen Pyhrgas (Bezirk Kirchdorf an der Krems) stürzte am Sonntag ebenfalls ein 33-jähriger Skitourengeher über einen kleinen Felsabbruch und anschließend rund 300 Meter über ein Schneefeld ab. Der Verletzte wurde per Tau geborgen und in das Spital geflogen, berichtete die Polizei am Sonntagabend. Der 33-Jährige bestieg gemeinsam mit einem 47-Jährigen den Großen Pyhrgas und die beiden entschieden sich, über die steile SW-Flanke abzufahren.

“Es herrschten grundsätzlich sehr gute Bedingungen für diese Unternehmung”, hieß es seitens der oberösterreichischen Polizei. Um in die Flanke zu gelangen, kletterten sie rund 50 Meter oberhalb der üblichen Einfahrtsstelle ein Stück über eine Wechte ab. Beim Anlegen der Schier im steilen Gelände verlor der 33-Jährige das Gleichgewicht und stürzte zuerst über einen kleinen Felsabbruch und anschließend rund 300 Meter über das Schneefeld ab.

Auch im Gemeindegebiet von Umhausen (Bezirk Imst) und Kaisers (Bezirk Reutte) verletzten sich am Sonntag ein italienischer und ein deutscher Tourengeher bei Alpinunfällen schwer. Der Italiener brach sich bei einem Sturz den linken Oberschenkel, der Deutsche das linke Sprunggelenk. Beide wurde mit Hubschraubers geborgen und in Spitäler geflogen, teilte die Polizei mit.

Der Italiener war mit einer Gruppe des Südtiroler Alpenvereins in den Stubaier Alpen unterwegs. Er stürzte bei der Abfahrt von der Finstertaler Scharte in rund 2.700 Meter Seehöhe. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde er per Tau aus seiner Notlage gerettet und nach einer weiteren Versorgung am Zwischenlandeplatz in Kühtai ins Krankenhaus nach Zams geflogen. Der 77-jährige Deutsche fuhr von der Kaiseralm talwärts und kam zu Sturz, als er entlang eines Ziehwegs unterwegs war. Er wurde ins Krankenhaus nach Reutte geflogen, von wo er nach der Stabilisierung des Beines nach Deutschland gebracht wurde.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Mann bei Skitour gestorben – Weitere Tourengeher verletzt"


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Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
19 Tage 20 h

Unser Beileid. Den Verletzten gute Besserung 🙂

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