In weniger als einer Woche gab es fünf Vorfälle

Mehr als 50 Pilotwale in Neuseeland verendet

Freitag, 30. November 2018 | 07:56 Uhr

In Neuseeland sind erneut dutzende Wale gestrandet, von denen mehr als 50 verendeten. Eine Gruppe von 80 bis 90 Pilotwalen sei am Donnerstag auf der abgelegenen Chatham-Insel gestrandet, teilte die Naturschutzbehörde mit. Als Helfer dort am Freitag angekommen seien, seien bereits mehr als 50 Tiere tot gewesen.

Ein Wal habe noch gelebt, habe aber aufgrund seines schlechten Zustands eingeschläfert werden müssen. Die anderen Tiere schafften es den Angaben zufolge aus eigener Kraft zurück ins Wasser. Chatham Island liegt rund 800 Kilometer östlich der Südinsel Neuseelands.

Es war der fünfte Vorfall dieser Art in Neuseeland in weniger als einer Woche. Insgesamt verendeten mehr als 200 Tiere.

Die genauen Gründe für das Stranden der Meeressäuger sind nicht klar. Wissenschafter vermuten unter anderem, dass die Tiere in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder dass sich ein krankes Tier auf dem Weg zum Strand zu einer Art Leitwal entwickelt, dem die anderen folgen. Auch extreme Wetterbedingungen und Feinde der Wale können eine Rolle spielen.

Von: APA/ag.

Kommentare

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1 Kommentar auf "Mehr als 50 Pilotwale in Neuseeland verendet"


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berthu
berthu
Superredner
10 Tage 9 h

Oder die Wale flüchten von einem unsäglich zu ertragenden
Lärm im Wasser: Schiffsignale, Radar, Ultraschall, Bohrinseln, Windräder, Atomversuche usw. Wasser überträgt den Schall nämlich weiter als Luft. Eigentlich müßte es eine Lärmpegel-Weltkarte geben, ähnlich dem Satelitenbild.

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