Die Menschen werden in Booten in Sicherheit gebracht

Mindestens 13 Tote bei Flut in Louisiana

Donnerstag, 18. August 2016 | 13:53 Uhr

Im südlichen US-Staat Louisiana ist die Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen nach Medienberichten vom Mittwoch auf 13 gestiegen. Mehr als 30.000 Menschen und 1.000 Haustiere wurden nach Behördenangaben bisher aus überfluteten Häusern und Fahrzeugen gerettet, seit heftiger Regen am Freitag einsetzte. Zehntausende Menschen sind ohne Strom. Tausende mussten in Notunterkünften übernachten.

Wenigstens 70.000 Betroffene hätten sich bisher bei der nationalen Katastrophenschutzbehörde FEMA für Hilfsleistungen registriert, sagte die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Friedman.

Rund 40.000 Häuser und Wohnungen sind nach den Worten von Gouverneur John Bel Edwards betroffen. Edwards hatte das Hochwasser bereits zuvor als “beispiellos” bezeichnet. Die US-Regierung hatte einen Katastrophenfall großen Ausmaßes ausgerufen, damit werden Hilfsmittel schneller frei.

Indes breiten sich die in Südkalifornien wütenden Buschfeuer weiter aus. Mehr als 10.000 Hektar des Gebietes im Bezirk San Bernardino wurden laut der “Los Angeles Times” bis zum Mittwochabend (Ortszeit) von den Bränden zerstört. Zuvor war noch von 7.000 Hektar berichtet worden.

Die Feuerwehr habe erst vier Prozent des Feuers unter Kontrolle bringen können, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die örtliche Forstbehörde. Starke Winde, dürres Gehölz und Temperaturen um die 40 Grad hätten die Lage verschlimmert.

Mehr als 80 000 Menschen mussten bisher in Sicherheit gebracht werden. Rund 34.500 Häuser und Wohnungen wurden evakuiert. Die 1.800 Meter hoch gelegene Ortschaft Wrightwood musste komplett geräumt werden.

Von: APA/dpa

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