Opfern sind illegale Bergarbeiter

Mindestens 13 Tote nach Explosion in Goldmine in Ghana

Donnerstag, 24. Januar 2019 | 10:41 Uhr

Bei einer Explosion in einer Goldmine im Norden Ghanas sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handle es sich um illegale Bergarbeiter, die sich im Ort Gbani in den Schächten der Mine eines chinesischen Unternehmens aufgehalten hätten, sagte am Mittwochabend ein Mitarbeiter der Krankenhausverwaltung des Bolgatanga Regional Hospital.

Das Bergbauunternehmen Shaanxi Mining habe die Sprengung zum Abbau des Goldes durchgeführt. Die illegalen Bergarbeiter in den Schächten seien dann an dem Rauch erstickt, sagte der Krankenhausmitarbeiter. Die Bergbaubehörde ordnete die sofortige Schließung der Mine an. Der Vorfall soll nun untersucht werden.

Illegaler Goldabbau kommt in Ghana häufig vor. Ein großer Teil der Bevölkerung dort lebt in Armut, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Das westafrikanische Land, das auch für seine Kakaoproduktion bekannt ist, gehört zu den größten Goldproduzenten weltweit.

Von: APA/dpa