Überschwemmungen

Mindestens 27 Tote nach starkem Regen in Westafrika

Samstag, 17. Juni 2017 | 17:30 Uhr

Mindestens 27 Menschen sind bei starkem Regen und Überschwemmungen in Westafrika ums Leben gekommen. In der Elfenbeinküste habe es mehr als elf Todesopfer gegeben, sagte am Samstag ein Vertreter der militärischen Feuerwehr in der Wirtschaftsmetropole Abidjan. Hunderte Menschen seien bisher von den Überschwemmungen betroffen.

“Wir befinden uns erst am Anfang der mindestens zwei Monate langen Regensaison”, warnte er. Im Niger seien mindestens 16 Menschen getötet worden, teilte am späten Freitagabend die Regierung des Landes mit. Mehr als 400 Häuser wurden demnach zerstört, mindestens 3.000 Menschen verloren ihr Zuhause.

Vor allem die Hauptstadt Niamey sowie Regionen im Süden und Westen des Landes seien betroffen gewesen, hieß es. Laut UN-Nothilfebüro kündigte der Wetterdienst für dieses Jahr in einigen Regionen ungewöhnlich starken Regen an. Demnach leben etwa 157.000 Menschen in Gebieten, die von Überschwemmungen betroffen sein könnten.

Von: APA/dpa