Monsunzeit in Indien dauert noch bis September

Mindestens 49 Tote nach Monsunregen im Norden Indiens

Samstag, 28. Juli 2018 | 16:40 Uhr

Heftiger Monsunregen hat im Norden Indiens mindestens 49 Menschen das Leben gekostet. Sie starben nach Behördenangaben vom Samstag bei Hauseinstürzen und Verkehrsunfällen oder ertranken bei Überschwemmungen. Die Behörden im Bundesstaat Uttar Pradesh sind im Alarmzustand und ordneten die Evakuierung einsturzgefährdeter Häuser an.

Auch in der Hauptstadt Neu-Delhi und im westlichen Bundesstaat Rajasthan gab es starke Regenfälle. Der Yamuna-Fluss in der Hauptstadt überstieg am Samstag die kritische Pegelmarke um einen Meter. Die starken Regenfälle im Norden des Landes sollen nach Angaben von Meteorologen in den kommenden fünf Tagen anhalten.

Die Monsunzeit dauert in Indien von Juni bis September. Für die Landwirtschaft ist der Regen unverzichtbar, doch kann er große Zerstörung anrichten. Das Wetteramt sagte für die Region auch für die kommenden drei Tage heftige Regenfälle voraus. Damit steigt dort die Gefahr weiterer Schäden und Überschwemmungen. Der Wasserstand mehrerer Flüsse hätten jetzt schon ein gefährliches Niveau erreicht, hieß es.

Von: APA/dpa