Mindestens elf Menschen kamen ums Leben

Mindestens elf Tote durch Schlammlawinen in Kolumbien

Mittwoch, 19. April 2017 | 23:27 Uhr

Durch heftige Regenfälle und Erdrutsche sind am Mittwoch in der kolumbianischen Stadt Manizales im Zentrum des Landes mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Wie das Rote Kreuz mitteilte, wurden neun Menschen verletzt. 20 weitere galten als vermisst.

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos sagte seine Verpflichtungen ab und reiste in die Hauptstadt des Departamentos Caldas, Kolumbiens größtes Kaffeeanbaugebiet. Manizales Bürgermeister, Jose Octavio Cardona, sagte im Radio, die Stadt sei durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Geröll von der Außenwelt abgeschnitten.

Erst Ende März hatten nach sintflutartigen Regenfällen Schlammlawinen weite Teile der südlichen Stadt Mocoa verwüstet. Mindestens 323 Menschen starben, unter ihnen sehr viele Kinder und Jugendliche. Mehr als hundert Menschen wurden amtlichen Angaben zufolge vermisst.

Von: APA/ag.