Die Brücke sollte im März eröffnet werden

Mindestens neun Tote bei Brückeneinsturz in Kolumbien

Dienstag, 16. Januar 2018 | 05:17 Uhr

Beim Einsturz einer sich noch im Bau befindlichen großen Brücke sind in Kolumbien mindestens neun Arbeiter getötet worden. Aus noch unbekannten Gründen stürzte ein rund 280 Meter langes Stück in die Tiefe. Die an Stahlseilen befestigte Autobrücke überspannte über eine Gesamtlänge von 446 Metern ein Tal.

Die Chirajara-Brücke, rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogota, sollte im März eröffnet werden und Bogota schneller mit Villavicenio verbinden. Wie die Behörden mitteilten, galten sieben Arbeiter als vermisst. Zum Zeitpunkt des Einsturzes der Stahl- und Betonkonstruktion befanden sich rund 20 Arbeiter auf der Baustelle.

Von: APA/dpa