Steigerung gegenüber 2017 von 15,5 Prozent

Mord und Totschlag in Mexiko erreichten historisches Hoch

Montag, 21. Januar 2019 | 18:21 Uhr

Mexiko wird von einer Welle der Gewalt überrollt. Im vergangenen Jahr wurden in dem Land 33.341 Menschen getötet, wie das Innenministerium in der Nacht auf Montag mitteilte. Das war eine Steigerung um 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Rekord. Mit 28.866 Totschlagsdelikten war bereits 2017 das bis dahin blutigste Jahr in der jüngeren mexikanischen Geschichte.

In Mexiko ringen immer mehr kriminelle Banden um Einflussgebiete und Schmuggelrouten. Nach der Festnahme und Tötung von mächtigen Kartellbossen toben in einigen Verbrechersyndikate zudem blutige Verteilungskämpfe. Wie viele Tötungsdelikte auf das Konto des organisierten Verbrechens gehen, lässt sich aus der Kriminalitätsstatistik nicht ablesen.

Von: APA/dpa