Vor allem Hunde sorgen für Unruhe bei den Tieren

Nach Kuh-Urteil nun Gesetzesadaptierungen geplant

Mittwoch, 27. Februar 2019 | 14:15 Uhr

Der Runde Tisch nach dem zivilrechtlichen Schadensersatz-Urteil nach einer tödlichen Kuh-Attacke in Tirol hat am Mittwoch in Innsbruck die erwarteten Ergebnisse gebracht. Es werde einen umfassenden Versicherungsschutz für Landwirte sowie Nachschärfungen im bundes- und landesgesetzlichen Bereich geben, kündigte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) nach der Unterredung an.

Der “umfassende Versicherungsschutz” soll auf der bestehenden Wegeversicherung aufsetzen und “erweitert” werden, so Platter. Details müssten dabei noch ausgearbeitet werden. “Das wird auch ein bundesweites Thema sein”, fügte Landeshauptmannstellvertreter und Agrarreferent Josef Geisler (ÖVP) hinzu. Der Versicherungsschutz soll jedenfalls noch vor dem Sommer finalisiert sein. Die Kosten dafür würden sich in einem “überschaubaren Rahmen” bewegen, zeigte sich Platter überzeugt. Wer konkret dafür aufkommen werde, blieb vorerst unklar, aber: “Wir werden mit Tourismus und Landwirtschaft Lösungen finden, was die finanzielle Bedeckung betrifft”.

Bei der vorgesehenen bundesgesetzlichen Nachschärfung berief sich Platter auf Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der diese zuvor bereits angekündigt hatte. Hier gehe es um eine “verschärfende Bestimmung” im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), die Platz greifen werde. Wie Kurz verwies Platter auf die zuständigen Minister Josef Moser (Justiz) und Elisabeth Köstinger (Agrar, beide ÖVP), die nun beauftragt seien, einen Vorschlag zu erarbeiten. Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger sprach in diesem Zusammenhang die Bestimmung über die Tierhalterhaftung an, die adaptiert werden könnte.

Die landesgesetzliche Bestimmung, die verschärft werden soll, betrifft indes das Tiroler Almschutzgesetz. Hier werde man ebenfalls “mehr auf Eigenverantwortung” setzen, betonte Platter. Analog zu den “FIS-Regeln” auf Skipisten werde es auch im Bereich der Almen “Regeln des Miteinanders” geben, meinte Geisler, der von einem bisher noch ziemlich “rechtsfreien Raum” sprach.

Einem Hundeverbot auf den Almen wurde indes eine Absage erteilt. “Wir wollen kein Land der Verbote sein”, erklärte der Landeshauptmann. Es könne auch nicht angehen, dass künftig überall Zäune angebracht werden. “Jene, die die Almen bewirtschaften, sollen nicht die Dummen sein”, sagte Geisler. Jetzt gelte es, die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass die Eigenverantwortung gestärkt werde.

Dem vom Urteil betroffenen Bauern sagten Platter, Geisler und Hechenberger volle Unterstützung und Schadloshaltung zu. “Wir werden ihn nicht im Stich lassen”, so der Landeschef. Man hoffe aber, dass das Urteil in der Instanz noch gedreht wird.

Am 28. Juli 2014 war im Pinnistal, einem Seitental des Stubaitals, eine 45-jährige Deutsche, die mit ihren Hund unterwegs war, von Kühen plötzlich attackiert und zu Tode getrampelt worden. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit zwischen den Hinterbliebenen und dem Landwirt erging am Donnerstag das erstinstanzliche Urteil im Zivilprozess. Demnach muss der Bauer dem Witwer und dem Sohn rund 180.000 Euro sowie eine monatliche Rente an die beiden in der Höhe von insgesamt rund 1.500 Euro zahlen. Der gesamte Streitwert des Prozesses lag bei rund 490.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft hatte noch im Jahr 2014 die Ermittlungen gegen den Landwirt eingestellt.

Von: apa

Kommentare

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61 Kommentare auf "Nach Kuh-Urteil nun Gesetzesadaptierungen geplant"


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iuhui
iuhui
Universalgelehrter
26 Tage 20 h

Hunde, Hunde, Hunde, Probleme in der Stadt und Probleme auf der Alm… und immer mehr Hunde, immer mehr Probleme.

Paula
Paula
Grünschnabel
26 Tage 18 h

Weil auch jeder einen Hund braucht. Ob er ihn dann führen kann und ob ihm der Hund folgt ist eine andere Geschichte. Lesen wir ja hier immer wieder, dass Hunde nicht angeleint sind und dann durch gehen. Und ich weiß, daß ich wieder massenhaft Minusdrücker bekommen werde, aber ich stehe dazu, daß ALLE Hunde an der Leine geführt werden müssen. Und ich setz noch einen oben drauf, es muß jeder Hundeführer einen Test zur Eignung ablegen müssen.

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
26 Tage 17 h

@Paula Nix minus; bin absolut deiner Meinung; ich würde die Hundestreuer einführen und die Strafen drasstich erhöhen !

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

@Blitz
Hundesteuer bringt wenig!! Wenn man Geld hat einen Hund zu erhalten dann hat man auch die paar Euros für die Hundesteuer! HUNDEFÜHRERSCHEIN!! Pflicht!! Die Gemeinde Wien hat es verstanden.

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
26 Tage 15 h

@ziuhui: du brauchst nur das Wort Hund lesen und du kriegst regelrecht einen Stromschlag 😂
Habe ich eigendlich schon erwähnt, dass ich mir demnächst einen 2 Hund anschaffe?

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
26 Tage 11 h

@Dagobert
nein, ich bekomme keinen Stromschlag sondern dreckige Schuhe wenn ich in meiner Stadt unterwegs bin.

sou ischs
sou ischs
Tratscher
26 Tage 8 h

@Paula …gib i fir vollkommen recht…
und vonwegn minus….so schlecht schauts et aus😀

Aurelius
Aurelius
Superredner
26 Tage 7 h

@iuhui
den Dreck müsste jeder Besitzer mitnehmen wenn er Manieren hätte, aber mit den haperts eben….

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
25 Tage 20 h

@Aurelius
Pipilacken sind schwer mitzunehmen…

Pacha
Pacha
Tratscher
26 Tage 19 h

Unglaublich, daß Angehörige aus dem Unglück Profit schlagen und eine andere Familie dadurch in den Ruin treiben.

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

pacha, das stört gewaltig. man will nur geld, nicht gefängisstrafe usw. das wirft fragen auf…..

Johnarch
Johnarch
Tratscher
26 Tage 16 h

Was würden Sie unternehmen wenn so Rindviech durchdreht und Ihre Frau, Kind, ecc. über den Haufen rennt? Einfach so hinnehmen? Das würde ich mir anschaun..

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

do wor a hund a dabei

Krissy
Krissy
Superredner
26 Tage 10 h

@Johnarch
Wieviele Tausende Wanderer mit Kind und Hund sind im Sommer auf den Almen unterwegs ohne von den Kühen oder Pferden angegriffen zu werden?
Wenn sich die Leute entsprechend benehmen besteht auch, fast ausnahmslos, keine Gefahr.

traktor
traktor
Universalgelehrter
26 Tage 8 h

@Johnarch
was hast du auf nicht deiner wiese bei nicht deinen tieren verloren??
bleibt in der stadt wenn ihr keine gefahren durch tiere wollt. am besten nachts in der bahnhofgegend…

sou ischs
sou ischs
Tratscher
26 Tage 8 h

@Johnarch wos muansche die guale?
an die leine odo dohuam lossn

madoia
madoia
Tratscher
26 Tage 7 h
@Johnarch Du hosch wol gor nichts kapiert.Wenn de Frau an hund Hund mit kop hot und Kua vieleicht a kalbl nocher isch des a natürlicher instinkt von der Kua ihr kabl zu schützen.Wos konn do der Bauer drfür muas man do glei a existenz zerstören.Wenn a Bauer an Bauer des passiert nocher hersch vieleich in der fria und zu mittog mol in di Nochrichtn ober zem isch des jo a normaler Unfoll oder Berufsrisiko.I tat nia den Bauer do Onklogng lei weils seine Kua isch des isch ein Unfoll wia jeder ondere a oder klogsch du wenn jemand frontal mitn… Weiterlesen »
aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
26 Tage 20 h

auch wir stadtler müssen in diesem fall ausnahmslos zu den bauern stehen. es kann nicht sein, dass man eine familie in den ruin treibt, weil wanderer nicht imstande sind sich in der natur richtig zu verhalten.

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Superredner
26 Tage 15 h

In diesem Fall muss ich dir vollkommen recht geben.
Zwecks Tierschutz und Vernunft: Ich war neulich bei einer Schlachtviehversteigerung in Bozen, da ist mir aufgefallen, dass keiner der Transportöre und Kovieharbeiter einen Stock dabei hatte. Dies sei von Amts wegen verboten hieß es und werde und werde von Beamten kontrolliert. Für mich einfach nur unvernünftig, ein Stockhieb auf die Nase bremst im Ernstfall fast jede nervöse Kuh ohne sie ermsthaft zu verletzen. Da frage ich mich, ob es für die Tierschützer tatsächlich klüger ist, wenn Menschen ernsthaft verletzt werden !???

tschonwehn
tschonwehn
Tratscher
26 Tage 18 h
Es wäre zu kurz gegriffen, die Schuld an der Attacke dem Touristen zuzuschieben, und auch nicht dem Hund. An dem Problem sind drei Instanzen beteiligt: der (Alpen-)Verein, der Bauer und der Tourist. Ich kenne die Problematik aus eigener Erfahrung. Man wandert auf einem ausgeschilderten Weg und der geht direkt durch eine eingegrenzte Weidewiese. Am Zaun ist eine kleine Tür, die der Wanderer öffnet, eintritt und sie dann wieder schließt. Ab da befindet er sich in der Gefahrenzone. Normalerweise passiert nichts, solange keine Jungtiere bei der Herde sind. Kommt nun ein Wanderer in die Nähe der Kühe, ob mit oder ohne… Weiterlesen »
aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

am besten den hund zu hause lassen oder nicht auf die alm gehen. das vieh muss vorrang haben

Andreas
Andreas
Superredner
26 Tage 14 h

wenns meine wiese isch tat i sie sperren und AUS.

nor brauch i als bauer kuane lösung mitn turismusv. zu suachen.

tschonwehn
tschonwehn
Tratscher
26 Tage 12 h

@Andreas
Das steht jedem frei.

bern
bern
Superredner
26 Tage 10 h

@tschonwehn
Wenn der Wanderer eine Gefahr erkennt, dann soll er sie umgehen bzw. umkehren und heimgehen. So muss es bei Weidetieren sein und ist es bei Lawinen. So soll jeder Mensch handeln und wenn nicht, dann ist er selbst an seinem Tod schuld.

Krissy
Krissy
Superredner
26 Tage 10 h

@tschonwehn
Der Hund hat am wenigsten Schuld. Die Leute sollen endlich ihre Tiere an der Leine zu führen, dann gäbe es vermutlich keine solche (und Bären-)angriffe mehr.
Es kann nicht sein, dass wegen einiger weniger, ein Mensch seine Existenz verliert und dass alle Hundehalter in den gleichen Topf geworfen werden.

Ocha
Ocha
Neuling
26 Tage 18 h

Ein Hoch auf unseren Tourismus!
Wir Bauern sind nur mehr für die Kulisse gut in unserem Land…
Wir sollen unsere Schafe einzäunen wegen dem Wolf!
Wir sollen unsere Kühe einzäunen wegen den Touristen und deren Hunden!
Die Heilige Kuh Tourismus steht in unserem Land steht über allem…wir wollen noch mehr Touristen…
Dafür dürfen alle alle alle über die Pässe fahren die Umwelt verpesten und die Ruhe stören und nix dafür zahlen.
Wir brauchen noch einen Glasturm vor dem Rosengarten…
Was fällt uns noch ein???
Ein Hoch auf unseren Tourismus!

Johnarch
Johnarch
Tratscher
26 Tage 16 h

Ihr profitiert doch auch? Wer verkauft denn auf den Almen den Käse, Butten und den ganzen Schnick-Schnack zu überteuerten Preisen??

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

und gratis gonz südtirol ofohrn,zohln jo miar dofiar a wien mehra

LaLuna
LaLuna
Grünschnabel
26 Tage 15 h

Nicht zu vergessen, dass so einige Bauern auch vom Tourismus profitieren

Krissy
Krissy
Superredner
26 Tage 15 h

@ Ocha
Kuh- und Kirchturmglocken dürfen nicht mehr läuten
Misshaufen nicht mehr stinken
Almhütten müssen vegan anbieten

Boerz
Boerz
Grünschnabel
25 Tage 23 h

@LaLuna die sem Gäste dürfen auch auf die Alm vom Bauern bei dem sa wohnen mitgien!!! und no wos wenn die Bauern ihmene Vieh im Griff hobn soll damit es kuan Schodn unrichtet, soll a do Hotelier seine Kühe de er melkt im griff kreagn und ihnen erklären wie man sich af an olbe voholtet!!

berthu
berthu
Superredner
25 Tage 15 h

Der Direktverkauf der Bauern macht sehr wenig aus, im Vergleich zum Umsatz der Tourismusbetriebe. Diese Produkte sind auch nicht überbezahlt. Den Schnick-Schnack verkaufen andere!

Johnarch
Johnarch
Tratscher
26 Tage 18 h

Keine Aufregung! Was wird passieren? Das Urteil wird in nächster Instanz gekippt, sollte dies nicht der Fall sein wird vom Land Tirol der Schaden übernommen und dem Bauer passiert gar nix. Klartext: Seine Kuh hat einen Menschen auf dem Gewissen und er braucht gar nix zu zahlen, wahrscheinlich bekommt er noch einen Beitrag. Bei uns in Südtirol wird das Land eine pauschale Risikoversicherung abschließen, damit alle Bauern abgesichert sind, bezahlen wird natürlich die Allgemeinheit, so wie immer. Also mir persönlich reicht’s langsam!

Lederhosenjonny
26 Tage 13 h

isch lei guet, dass du mit deiner Meinung foscht alloane bisch…

Johnarch
Johnarch
Tratscher
26 Tage 13 h

Mit meiner Meinung alleine?? Das denk ich nicht! Im Tiroler Landtag wurde bereits beschlossen, dass der Bauer schadlos gehalten wird, egal was passiert, also hatte ich doch Recht, oder? Auch ist der Abschluss einer Versicherung so gut wie unter Dach und Fach, die bezahlt natürlich die Allgemeinheit. Mit welcher Meinung stehe ich nun alleine da??

bern
bern
Superredner
26 Tage 10 h

@Johnacrch
die Frau hat sich selbst auf dem Gewissen. Kennst du den Darwins-Award?

traktor
traktor
Universalgelehrter
26 Tage 8 h

@Johnarch
du würdest die unschuldige familie natürlich um die existenz bringen und sozialfälle daraus machen…

Lederhosenjonny
25 Tage 19 h

@Johnarch bei den likes kann man es deutlich sehen 😉

Mauler
Mauler
Tratscher
26 Tage 21 h

Lei mehr traurig!
Das a Bauer seine Existenz verliert, wegen a Touri!

Johnarch
Johnarch
Tratscher
24 Tage 16 h

Lei mehr traurig! Das a Monn seine Ehefrau und a Kind seine Mutter verliert wegen…….a Kuah!!!

mari92
mari92
Grünschnabel
24 Tage 10 h

@Johnarch is geld bring den mensch a nimma zrug… u do baur hot di kui jo net af di frau ghezt….

Mutti
Mutti
Superredner
26 Tage 20 h

Iatz geats nor, so viel zohln und nor no in beade a monatliche Rente zohln miasn… Der Bauer mog ols verkafn, und unter der Brücke lebn dasser nix hot, die Kühe hobn holt amol die Hunde net so gern…. A jeder muas holt respektvoll miteinonder umgian.

Herant44
Herant44
Neuling
26 Tage 19 h

Einmal Kuh, dann Attacke, einmal in hundert Jahren und einmalig auf dem Globus. Fürchterliches Gezeter der so hoch subventionierten Bergökonomen, die dann letztendlich dank der käselieben
Touristen noch einige Zeit ihr Dasein fristen können. Weg mit den FREMMEN.!!

Kibra
Kibra
Grünschnabel
26 Tage 16 h

mein Vorschlag einfach ein Hundeverbotsschild aufstellen wer trozdem geht und es passier etwas ist selber schuld.

tschonwehn
tschonwehn
Tratscher
26 Tage 14 h

@Kibra
Das hat primär nix mit dem Hund zu tun. Die Kühe greifen auch Menschen ohne Hund an.

Krissy
Krissy
Superredner
26 Tage 10 h

@tschowehn
also ich bin noch nie von einer Kuh angegriffen worden und bin viel in den Bergen unterwegs.

Storch24
Storch24
Superredner
26 Tage 15 h

Es tut mir leid um die zu Tode getrampelte Frau. RIP
Aber den Bauer alleine zur Verantwortung zu ziehen, geht gar nicht.

tschonwehn
tschonwehn
Tratscher
26 Tage 12 h

Ein Bauer muß versichert sein. Auf seinem Hof und Feld gibt es so viele Gefahrenquellen gegenüber Fremden, da geht es gar nicht ohne. Ist er nicht versichert, geht es ihm wie bei allem: er muß für den Schaden aufkommen. Ist doch ganz einfach und logisch.

Krissy
Krissy
Superredner
26 Tage 10 h

@tschonwehn
Was haben Fremde auf dem Hof eines Bauern zu suchen?

berthu
berthu
Superredner
25 Tage 15 h

Nein, der Tourist muß seine Risiken versichern, oder zahlt Ihre Unfallversicherung auch der Bauer?

Kibra
Kibra
Grünschnabel
26 Tage 18 h

auch bei uns in Südtirol besteht diesbezüglich Handlungsbedarf bevor so ein Fall eintrete aber die Politiker kümmert das anscheinend wenig viel wichtiger ist ihnen der Postenschacher wichtige Probleme interessiert sie nicht.

Anduril61
Anduril61
Grünschnabel
26 Tage 16 h

Da solche tragischen Ereignisse relativ selten eintreten wäre die einfachste Lösung wohl eine passende Versicherung. Sollte ein Fehlverhalten des Geschädigten vorliegen und bewiesen werden kann sich ja die Versicherung mit dem Anwalt des Geschädigten auseinander setzen und der Bauer kann sich wieder seiner Arbeit widmen und ruhig schlafen. Hab übrigens schon selbst erlebt wie ein kleiner kläffender freilaufender Hund eines Touristen die Kühe vor uns auf der Weide extrem nervös machte, also Hunde an der Leine sollte das mindeste an Verhaltensregeln sein wenn Almwiesen mit Kühen bewandert werden…

Pacha
Pacha
Tratscher
26 Tage 8 h

Versicherungen sind nie eine gute Lösung denn da stellt sich die Frage gegen was man sich dann alles versichern muss. Leute können ungemein erfinderisch sein wenn es darum geht sich Dinge durch Versicherungen ersetzen zu lassen weil sie irgendwie ausgerutscht, gestolpert, hin und herutergefallen sind. Versicherungen können davon ein Liedchen singen.

peterle
peterle
Superredner
26 Tage 18 h

Da Jeder, Tourist und Landwirt, für sich selbst verantwortlich ist sollte die Allgemeinheit das Ganze versichern und die Kosten den jeweiligen Ressorts zukommen lassen. Da der Einzelne die Kosten nicht stemmen kann muss per Gesetz eingegriffen werden bevor es zu Urteilen von Richtern kommen die die jeweilige Materie unzureichend einschätzen können.

Pacha
Pacha
Tratscher
26 Tage 14 h

Es muss uns allen klar sein, daß wenn wir uns in der freien Natur und Umwelt bewegen, WIR die Eindringlinge sind. Dementsprechend haben wir uns auch respecktvoll genüber der Natur und vor allem den Tieren zu verhalten.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
26 Tage 16 h

Hunde- oder Mountainbikeverbote ,de isch die oanzige lösung.
am beste die olmen für fremma schliessen

Protler
Protler
Grünschnabel
26 Tage 14 h

Zweifelsohne ein falsch gewähltes Urteil…Dennoch…Jetzt auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus herumzutrampeln der in 95% der Alpentäler Wohlstand gebracht hat ist nicht ziehlführend. Ziehlführender ist es die Politik bzw. den Gesetzgebern zum Handeln aufzufürdern was zum Teil ja jetzt auch im positiven Sinne geschehen ist.

Mikeman
Mikeman
Kinig
26 Tage 10 h

@ Landschaftspfleger
Ich hatte früher auch viel mit Rindern zu tun aber wenn man da so ab und zu betrachtete wie so ……löcher das Vieh mit stöcken regelrecht traktierten dann ist es kein Wunder dass man von einem Extrem ins andere ruckte.Man kam sogar soweit um Kaälbern und Schweinen
die Gelenke zu brechen um bestimmte Metzgereien zu beliefern,also 
insofern sei doch lieber gleich still.

traktor
traktor
Universalgelehrter
26 Tage 8 h

kaum zu glauben. die “gatter” auf meiner alm werden sich dieses jahr nicht öffnen lassen und der ganze zaun wird mit”betreten auf eigene gefahr” gekennzeichnet!

Maurus
Maurus
Neuling
25 Tage 22 h

… wollen nicht Land der Verbote sein …   Da muss ich schmunzeln.  In Österreich darf man nicht Mountainbiken, bald nicht mehr mit Hund auf die Alm und bald überhaupt nicht mehr.  

Schützt doch endlich eure Grundbesitzer!!!

berthu
berthu
Superredner
25 Tage 17 h

Dieses Urteil muß revidiert werden:
Wer in fremden Grund geht, tut das zuerstmal auf eigene Verantwortung! Wie soll ein Besitzer/Bauer sich dagegen schützen? unmöglich! Also nützt auch eine Versicherung nichts, außer eine eigene -die des Wanderers.

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