"Ian" bringt viel Wasser an Land

Nach Toten in Florida verliert Hurrikan “Ian” an Kraft

Samstag, 01. Oktober 2022 | 12:50 Uhr

Hurrikan “Ian” hat Behördenangaben zufolge 23 Menschen in Florida das Leben gekostet. Viele der Opfer seien ertrunken, teilte die zuständige Sicherheitsbehörde des südlichen US-Bundesstaates mit. Nachrichtenkanäle berichteten mit Verweis auf Angaben von Vertretern der Landkreise, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer deutlich höher liege. Laut dem Fernsehsender CNN starben 45 Menschen infolge des zerstörerischen Wirbelsturms, der sich am Wochenende allerdings abschwächte.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 Kilometern pro Stunde habe der Sturm an Kraft verloren, teilte das Hurrikan-Zentrum am frühen Samstag (Ortszeit) mit. Die Experten warnten aber vor starken Regenfällen und begrenzten Überschwemmungen in den Bundesstaaten South und North Carolina sowie Virginia. Nach Angaben der Webseite Poweroutage waren dort am frühen Samstag noch immer knapp 500.000 Menschen ohne Strom.

Die Zahl der Toten dürfte in Florida noch steigen. “Ian” hatte am Mittwoch als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 die Südwestküste Floridas getroffen und dort verheerende Verwüstungen angerichtet. Der Wirbelsturm hatte sich über Florida zunächst abgeschwächt, über dem Atlantik dann aber wieder an Stärke gewonnen.

Millionen Menschen in Kuba und im Südosten der USA waren in den vergangenen Tagen von den heftigen Winden, Überschwemmungen und der Zerstörung betroffen, die “Ian” ausgelöst hat. Am Dienstag war “Ian” zunächst als Hurrikan der Kategorie drei von fünf in Kuba auf Land getroffen und hatte dort schwere Schäden angerichtet. Große Teile des Karibikstaats sind weiter ohne Strom.

Einen Tag später erreichte “Ian” als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie die Küste Floridas. Bei seinem Zug über den US-Bundesstaat hinterließ er Zerstörungen und Überschwemmungen. Nach Florida zog “Ian” zunächst aufs Meer hinaus, gewann dort an Kraft und erreichte am Freitag erneut die US-Küste – diesmal in South Carolina.

Das Hurrikan-Zentrum erwartete am Samstag, dass “Ian” auf seinem Weg in Richtung Norden weiter an Kraft verlieren wird. Der Sturm sollte sich im Laufe des Wochenendes über Virginia auflösen.

Von: APA/dpa/AFP

Kommentare
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klablueter
klablueter
Grünschnabel
2 Monate 11 Tage

Das Dumme ist, dass diese Stürme immer wieder die selben Gebiete treffen und trotzdem werden genau dort Wohnhäuser aufgestellt weil “die Versicherung zahlt”.

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 11 Tage

Uninformierter Kommentar! Weisst du eigentlich wieviel Gebiete betroffen sind? Sicher nicht!
Wenns dir 3 mal das Haus mit ner Lawine in Wunter weg reißt, was machst du. Brum Land um Geld fragen! So was von scheiß Kommentar!

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 11 Tage

Die Versicherung zahlt da schon langr nicht mehr! Nochmal nicht informiert!

klablueter
klablueter
Grünschnabel
2 Monate 11 Tage

John Oliver hat dazu ein ganz gutes Video gemacht.

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 10 Tage

@N. G. Was für dumme Dislike Drücker! Der gesamte Südosten der USA ist betroffen, die Karibik und dann erzählt jemand warum die Menschen da Häuser bauen und daraufhin finden den Kommentar manche Leute noch gut? Wieviel Millionen Mensxhen leben da, lieben dur uhre Heimat und wi sollen sue hun!
ARMSEELIG!

Rationalist
Rationalist
Grünschnabel
2 Monate 10 Tage

Wenn sie die Häuser zumindest ordentlich wie bei uns bauen würden. Die amerikanischen Gipsbauten können so einem Unwetter nicht standhalten! Glaube unsere Bauweise würde einen solchem Sturm, wenn auch mit schaden trotzdem standhalten

Mikeman
Mikeman
Kinig
2 Monate 10 Tage

die sollen ordentlich bauen und nicht Vogelhäuschen aufstellen.

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
2 Monate 9 Tage

Es naht zum wiederholten Mal die Zeit der fliegenden Holzhütten🙈. Baut endlich aus Stein, Beton, Stahl und mit Dreifach Verglasung. Dann könnt ihr den Stürmen entspannt vom Sofa aus zuschauen….

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
2 Monate 11 Tage

arme Cubaner….

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