Die Umsetzung des umstrittenen Gesetzes gestaltete sich schwierig

Neues Gesetz zur Regulierung der Prostitution in Deutschland

Freitag, 30. Juni 2017 | 14:40 Uhr

Ein neues Gesetz zum besseren Schutz von Prostituierten vor Ausbeutung und Gewalt tritt am Samstag in Deutschland in Kraft. Vorgesehen sind eine Anmeldepflicht für Prostituierte, die mit einem vertraulichen Beratungsgespräch verbunden ist, und eine regelmäßige gesundheitliche Beratung. Bordell-Betreiber sind zur Kooperation mit Gesundheitsämtern verpflichtet und müssen bestimmte Auflagen erfüllen.

Das umstrittene Prostituiertenschutzgesetz hatte schon im September 2016 Bundestag und Bundesrat passiert, die Umsetzung gestaltete sich aber schwierig. Für die Bundesländer gibt es auch jetzt noch Übergangsfristen. Verbände von Sexarbeitern und Sexarbeiterinnen kritisieren das Gesetz. Sie befürchten eine massive Entrechtung und polizeiliche Reglementierung.

Nach Angaben des Familienministeriums soll das Gesetz sicherstellen, dass Prostituierte verlässliche Informationen zu ihren Rechten und zu gesundheitlichen und sozialen Unterstützungsangeboten erhalten.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Neues Gesetz zur Regulierung der Prostitution in Deutschland"


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ThunderAndr
ThunderAndr
Universalgelehrter
27 Tage 57 Min

Höchste Zeit dass es bei uns auch so etwas gibt. Weg mit den Frauen von der Strasse und rein in die “Freudenhäuser”. Aber NEIN! In unserer scheinheiligen Gesellschaft darf es so was ja nicht geben, aber immerhin darf man sich totsaufen oder durchs ” Glücksspiel” ruinieren…

Marta
Marta
Superredner
26 Tage 8 h

es gibt Prostituierte diese haben vom Anfang an Fixanstellungen in Firmen und in öffendlichen Diensten !!!

brunecka
brunecka
Tratscher
26 Tage 7 h

del glabsch a la du. . . Träume weiter

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