Schwere Kopfverletzungen

Österreicherin beim Tauchen in Indonesien tödlich verletzt

Dienstag, 24. April 2018 | 16:10 Uhr

Eine Österreicherin ist am Montagnachmittag beim Tauchen vor einer kleinen indonesischen Insel tödlich verletzt worden. Nach Berichten lokaler Medien wurde die Frau beim Auftauchen von einem Boot erfasst. Sie wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Spital auf Bali gebracht, wo sie am frühen Abend starb.

Das Unglück ereignete sich den Berichten indonesicher Online-Portale und der Tageszeitung “Österreich” zufolge am frühen Nachmittag vor der bei Tauchern und Schnorchlern beliebten Insel Nusa Lembongan südöstlich von Bali. Meldungen, wonach es sich um eine 35 Jahre alte Niederösterreicherin handelt, wurden vom Außenministerium in Wien bestätigt. Die Frau hatte den Berichten zufolge von einem Boot aus einen Tauchgang unternommen und durch eine aufblasbare Markierungsboje signalisiert, dass sie wieder auftauchen würde. Als sich das Boot der Stelle näherte, um die Frau an Bord zu nehmen, näherte sich aus einer anderen Richtung ein weiteres Boot und erfasste den Kopf der Taucherin.

Die Österreicherin wurde in bewusstlosem Zustand von der Crew ihres Bootes geborgen und in ein Spital gebracht, wo sie knapp fünf Stunden nach dem Unglück starb. Der Kapitän des Bootes, das die Taucherin erfasste, wurde vorläufig festgenommen. Die Zeugen des Unfalls wurden einvernommen. Noch unklar war, ob sich der Kapitän wegen fahrlässiger Tötung verantworten muss.

Von: apa

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