Mehrere Häuser stürzten durch das Unwetter ein

Opferzahl nach Unwettern in Deutschland steigt auf über 100

Freitag, 16. Juli 2021 | 14:42 Uhr

Die Zahl der Toten nach der Unwetterkatastrophe in Deutschland ist auf mehr als hundert gestiegen, militärischer Katastrophenalarm wurde zudem ausgelöst. In Rheinland-Pfalz stieg die Opferzahl auf über 60, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz sagte. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen gab die dortige Totenzahl zuvor mit 43 an. In Belgien stieg die Zahl der Toten auf mindestens 23 an, über 100 Feuerwehrleute aus Österreich sind dort im Einsatz.

Das deutsche Verteidigungsministerium hat wegen der Unwetterkatastrophe im Westen des Landes einen militärischen Katastrophenalarm ausgelöst. Es handelt sich um eine der größten Unwetterkatastrophen der Nachkriegszeit in Deutschland. Obwohl die Rettungsmaßnahmen noch voll im Gange waren, lag die Zahl der Toten bereits deutlich mehr als doppelt so hoch wie beim sogenannten Jahrhunderthochwasser des Jahres 2002, bei dem in Deutschland 21 Menschen starben.

Es gab zudem noch eine große Zahl vermisster Menschen. Aus Sicht der Polizei würden in Rheinland-Pfalz knapp unter 100 Menschen vermisst, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Freitag im Deutschlandfunk. Der Kreis Ahrweiler hatte von 1.300 Vermissten im Kreisgebiet gesprochen. Eine Sprecherin erklärte das auch mit dem teilweise lahmgelegten Mobilfunknetz. Daher gebe es keinen Handy-Empfang; viele Menschen seien nicht erreichbar.

Stundenlanger Starkregen hatte zu einem verheerenden Hochwasser geführt. Schwerpunkt der Katastrophe in Rheinland-Pfalz ist der Kreis Ahrweiler. Allein in dem 700 Einwohner zählenden Dorf Schuld an der Ahr wurden mehrere Häuser von den Wassermassen mitgerissen, zahlreiche weitere Gebäude teils schwer beschädigt. Unter den Todesopfern der Flutkatastrophe sind auch zwölf Bewohner eines an der Ahr gelegenen Wohnheims zu bringen für Menschen mit geistiger Behinderung. Nach dem Unwetter in der Nacht zum Donnerstag wurden dort 13 Menschen vermisst. Einer von ihnen sei lebend gerettet und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Rheinland-Pfalz mit. Am Donnerstagabend waren zunächst neun Todesopfer in der Einrichtung bestätigt worden.

In mehreren von Hochwasser betroffenen Orten sitzen nach wie vor Menschen in ihren Häusern fest. So seien im nordrhein-westfälischen Erftstadt südlich von Köln 15 Personen in dem gefährdeten Bereich noch in ihren Häusern eingeschlossen, sagte ein Sprecher des Rhein-Erft-Kreises. Dort seien 55 Menschen aus von den Fluten betroffenen Häusern gerettet worden. In einem Ortsteil Erftstadts waren mehrere Häuser im Hochwasser eingestürzt. Über Todesfälle war bisher nichts bekannt.

Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerung und Katastrophenschutz (BBK) in Bonn sind in Nordrhein-Westfalen 23 Städte und Landkreise von Überschwemmungen betroffen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach den Betroffenen Hilfen, sie sprach in Washington von einer “Tragödie”. Die deutsche Regierung will innerhalb weniger Tage umfangreiche Finanzhilfen für die Hochwasser-Geschädigten vorbereiten. Beim sogenannten Jahrhunderthochwasser von Elbe und Donau, das 2013 acht Bundesländer betraf, hatte die Bundesregierung einen Fluthilfefonds über acht Milliarden Euro aufgelegt. Die Unwetter-Katastrophe beförderte auch die Debatte über mehr Klimaschutz, der eine zentrale Rolle im Bundestags-Wahlkampf spielt.

Ebenfalls mit Hochwasser zu kämpfen haben Nachbarländer Deutschlands. In Österreich machte der Starkregen in Vorarlberg in der Nacht auf Freitag mehr als 50 Feuerwehr-Einsätze notwendig. Hauptsächlich galt es unter Wasser stehende Keller auszupumpen. Fast ausschließlich betroffen war der vordere Bregenzerwald, wo innerhalb von 24 Stunden 80 oder mehr Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Verletzt wurde niemand. In der Schweiz stiegen Flusspegel nach starken Regenfällen stark an.

Auch in Belgien steigt die Zahl der Toten in Zusammenhang mit den schweren Unwettern weiter. Wie die Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Lüttich berichtet, kamen mindestens 23 Menschen in Wallonien ums Leben. Bisher seien in der Provinz Lüttich nur sechs von 20 dort gefundenen Leichen identifiziert worden. Es gebe immer noch Menschen, die seit 36 Stunden ohne Essen und Trinken auf Dächern ausharrten. Nach Informationen des öffentlich rechtlichen Sender RTBF wurden in der Provinz Lüttich zudem am Mittag noch 13 Menschen vermisst. In Belgien stehen seit heute auch österreichische Kräfte im Einsatz: 103 Feuerwehrleute aus Niederösterreich sind noch Donnerstagabend mit 16 Fahrzeugen und 26 Booten aufgebrochen, nachdem ein entsprechendes Hilfsansuchen der dortigen Behörden über den EU-Katastrophenhilfemechanismus im Innenministerium eingelangt war.

Von: APA/dpa/AFP/Reuters

Kommentare

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67 Kommentare auf "Opferzahl nach Unwettern in Deutschland steigt auf über 100"


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Wilhelmina
Wilhelmina
Neuling
13 Tage 16 h

Erinnert mich sofort wieder an das Hochwasser 2002 in Sachsen und Tschechien ;-(

Frank
Frank
Superredner
13 Tage 13 h

Die Ähnlichkeiten sind fatal. Auch 2002 sind, wie jetzt in NRW, Talsperren unkontrolliert übergelaufen, ganze Orte wurden weggespült und mehr oder weniger vernichtet, das Müglitztal erlangte traurige Berühmtheit, … Und nach den bisherigen Meldungen scheint die heutige Katastrophe noch verheerender zu werden.
Trotzdem gibt es immer noch Leute, die leugnen, daß wir mitten im Klimawandel stecken. Noch unverständlicher sind die Minusdrücker bei den, bislang, sachlichen Kommentaren.

sophie
sophie
Universalgelehrter
13 Tage 12 h

@Frank
Stimm ich dir zu 👍👍

sophie
sophie
Universalgelehrter
13 Tage 12 h

@Frank
Sowas müsste zum nachdenken anregen, die üblichen Gewohnheiten der Menschen muss sich ändern, alle sollten dazu etwas beitragen…

Soundgeist
Soundgeist
Tratscher
13 Tage 11 h

Ob solche einmaligen Wetterereignisse direkte Konsequenzen des Klimawandels sind , ist umstritten. Dies wird in den nächsten 10-30 Jahren in den Statistiken sichtbar werden.
Wetter ist nicht gleich Klima. Das Klima verändert das Wetter, aber das muss nicht umbedingt in solchen Katastrophen münden.
Wie auch immer sollten uns solche Wetterereignisse trotzdem zur Vorsicht erinnern und uns zeigen, dass die Umwelt nicht unzerstörbar ist.

Storch24
Storch24
Kinig
13 Tage 11 h

Jeder redet vom Klimawandel, die wenigsten tun was dagegen. Angefangen die Zehntausende Touristen die mit dem Auto Richtung Urlaub unterwegs sind.
( ich mache seit Jahren Urlaub auf Balkonien )

Offline
Offline
Kinig
13 Tage 5 h

@Soundgeist..durch die globale Erderwärmung wird in Wolken viel mehr Wasser gespeichert. Wenn dann noch, wie über NRW, über einen langen Zeitraum keinerlei Wind und damit Wolkentrifft gibt, regnet es irgendwann alles Wasser an einer Stelle ab.

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Offline
Kinig
13 Tage 5 h

@Storch24..könnte der “Balkonien Urlaub” auch etwas mit deiner, von dir hier schon mehrfach erwähnten, 💶 Situation zu tun haben ? Für mich liest es sich eher so, als würdest du den Urlaubern Diesen missgönnen. Der Anteil mit dem Auto Verreisender am Individualverkehr ist mit aller größter Sicherheit nicht maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich. Fehlende ÖPNV Angebote in der Peripherie, weltweit, auch in sogenannten “Erste-Welt-Ländern” noch alte Industrieanlagen ohne moderne Luftreinigung, sinnlos Kreuzfahrten und Flüge zum Shoppen sind da schon eher zu erwähnen.

Frank
Frank
Superredner
13 Tage 4 h

@Soundgeist Umstritten ist es nur bei Usern sozialer Medien, an Stammtischen, … Die Wissenschaft ist sich dagegen einig. Daß solche Extremwetter eine Folge des sich ändernden Klimas sind, ist unter ihnen unumstritten. Für das Elbehochwasser 2002 wurde z.B. recht eindeutig festgestellt, daß der Jetstream auf Grund der Erwärmung über der Arktis zu weit im Süden war, was damals für die extremen Regenfälle verantwortlich war.

Piefke-NRW
Piefke-NRW
Universalgelehrter
13 Tage 4 h

@Storch24 : jedem das Seine. Ich sitze gerne auf dem Balkon und möchte gerne reisen. Nur Balkonien ist wohl eher etwas für Ü90

Soundgeist
Soundgeist
Tratscher
12 Tage 16 h

@Offline & @Frank es ist eben nicht eindeutig. Man kann nicht überprüfen ob solche Erwärmungen über der Arktis auch ohne Klimawandel stattgefunden hätten. Um das Nachzuweisen bräuchte es eine exakte Kopie der Erde nur ohne Klimawandel.
Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Extremwetter direkte Konsequenzen des Klimawandels sind, ist sehr hoch aber kann !noch! nicht eindeutig bewiesen werden.

der_jolly
der_jolly
Grünschnabel
12 Tage 13 h

@Storch24 …gerne kannst du zuhause Urlaub machen. Das kann jeder so machen wie er möchte.
Aber du willst mir jetzt nicht erzählen, dass du aufgrund des Klimawandels auf eine Auslandsreise verzichtest.

falschauer
12 Tage 12 h

@Frank

korrekt frank! auch in diesem fall sind die gründe dieser katastrophe evident und vom metereologischem standpunkt aus wissenschaftlich bewiesen und belegt…..leider ist es bei diesen ereignissen so wie beim menschlichen körper, wenn schmerzen auftreten ist es oft schon zu spät, weswegen auch ein radikaler kurswechsel, welcher aus wirtschaftlichen gründen nicht umsetzbar ist, nur sehr schwer an der aktuellen situation etwas ändern würde

OrtlerNord
OrtlerNord
Grünschnabel
12 Tage 11 h

@p.181
Manche lernen es NIE

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Kinig
12 Tage 11 h

Ich habe lediglich eine Erklärung von einem der führenden Klimaforscher und Meteorologen Europas weitergegeben. Bin den SN Experten 😉 dankbar, dass sie mir mit ihren 👎 eine andere und viel bessere Erklärung zukommen lassen haben.

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Kinig
12 Tage 11 h

@p.181..zubetoniert ? Stimmt, wenn man den ursprünglich aus Holz bestehenden Balken vor den 👀 durch einen Stahlbetonträger ersetzt…

Storch24
Storch24
Kinig
12 Tage 10 h

Doch mache ich. Möchte etwas zurückgeben , was man viele Jahre versäumt hat. Ich erinnerte mich, als ich Kind war , an den wunderschönen blauen Himmel, der in den letzten Jahren nur mehr grau von Kondensstreifen war und leider wieder ist.

OrtlerNord
OrtlerNord
Grünschnabel
12 Tage 10 h

@Soundgeist
Du widerspricht dir selbst.
Du sagst selber das an den Pole wärmer wird. Temperaturschwankungen gab es schon immer. Nur wir schaffen es in die Temperaturanstieg heute in 25 Jahren wofür wir früher 500 Jahre brauchten.
Die Starkregenfälle werden stärker weil warme Luft mehr Wasser binden kann. Da die Temperatur an den Polen stärker steigt wie am Äquator sinkt der Temperaturunterschiede. Je geringer der Unterschied ist desto weniger Wind gibt es. Das heißt die Wolken bleiben fast stationär oder bewegen sich Lokal im Kreis.

Frank
Frank
Superredner
12 Tage 9 h

@p.181 Gerade habe ich im Radio ein Interview mit einen der renommiertesten Klima- und Wetterforscher gehört, laut ihm sind solche Wetterlagen definitiv eine Folge des Klimawandels. Ein Hauptfaktor für ganz Europa für solche Extreme ist die enprme Erwärmung des Mittelmeers, die weit über dem Durchschnitt liegt. Die Bodenversiegelung trägt nur noch endgültig dazu bei, daß die Folgen solcher Extremwetter immer schlimmer werden, weil Wasser nirgends versickern kann. Mit der Häufigkeit und Heftigkeit der Extreme hat sie nichts zu tun.
Aber was weiß der schon, Stammtischexperten sind natürlich besser informiert.

OrtlerNord
OrtlerNord
Grünschnabel
12 Tage 7 h

@OrtlerNord
Habe mich nicht klar ausgedrückt
p181 lernt es nie.
In diesem Fall hat es überhaupt nichts mit dem zubetonieren zu tun.
Die Eifel ist einen dünn besiedelt Gegend.

Zefix
Zefix
Superredner
12 Tage 1 h

wem interessiert sell wo du in urlaub mochsch?

patriot
patriot
Tratscher
11 Tage 14 h

@Storch24 du Ormer

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
11 Tage 13 h

Es liegt an den Baulichkeiten und an der Raumplanung. In Südtirol hat man das Auffangbecken der Etsch zu ein Safetypark gemacht. Das ist der Fehler, und Starkregen gabe schon öfters…..

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
11 Tage 12 h

Zur Römerzeit war es wärmer als heute.

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
11 Tage 12 h

Hat ein sogenannter Experte das ganze Wissen gepachtet?

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Kinig
11 Tage 11 h

@Frank..👍super Frank. Und ich habe noch Hoffnung, dass diese Problematik noch von deutlich mehr Menschen begriffen wird. Habe zwar zuvor fast genau das Selbe geschrieben, aber es hat wohl etwas länger gedauert, bis es bei Mancher/m “Klick” gemacht hat….

Faktenchecker
13 Tage 14 h

Südtirol sollte genau hinschauen. Der Klimawandel wird auch hier Opfer fordern.

Staenkerer
13 Tage 11 h

a do werd olleweil mehr verbaut, zuabetoniert und zuageteert, wem qunderts wenn es wosser nimmer versickern konn und sich an ondern weg suachn muaß!
over des werd sich woll nimmer ändern!

Galantis
Galantis
Grünschnabel
13 Tage 10 h

@Faktenchecker
..aha und nur mit hinschauen ist alles getan!

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
12 Tage 13 h

Die Korrektur der Fehler ist teuer und dauert. Allein für die Renaturierung des ehemaligen “Köttelkanals” Emscher 5,38 Mrd. Euronen. “Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um…”
https://www.eglv.de/medien/die-neue-emscher-kommt/

Wiesodenn
Wiesodenn
Tratscher
13 Tage 11 h

Es stellt sich die Frage, was kann man dagegen tun?

Wenn ich so zurück denke, gab es in Südtirol früher auch viele Vermurungen, Überschwemmungen usw. mit großen Schäden an Gebäuden und in der Landwirtschaft.

Dann wurde die Wildbachverbauung aktiv und hat  inzwischen Großartiges geleistet.

Wäre das nicht auch in der ach “so reichen BRD” möglich?

OrtlerNord
OrtlerNord
Grünschnabel
13 Tage 5 h

Wiesbaden
Wir haben durchschnittlich Regenmenge von etwa 800mm im Jahr. Die hatten in 48 Stunden etwa 300mm . Das kannst du niemals verbauen.

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Kinig
13 Tage 5 h

@Wiesodenn….sollte sich, Gott bewahre, z.B. der Reschensee und der südlicher liegende Haidersee so weit füllen, dass das Wasser die Dämme überspült und Diese geöffnet werden müssen bzw. (drohen zu) brechen, nützt auch die beste Wildbachverbauung nichts. Denn so eine gibt es da oben nicht ! Es sind in NRW Bächlein, in denen normalerweise Kinder planschen, auf über 3 !! Meter Wasserhöhe angestiegen. So eine Flutwelle kann dann nur vom Kloster Marienberg unbeschadet beobachtet werden.

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
13 Tage 3 h

@Wiesodenn:
Sollte dasselbe bei uns passieren haben wir ein auch ein Rießenproblem.
In DE hat es stellenweise 200-250ml in 24 Stunden geregnet.

Zur Erinnerung, letzten August war es bei uns auch stellenweise schon sehr knapp und das waren gerade mal 110ml über einen Zeitraum von 48h.

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
13 Tage 3 h

@Gievkeks:

Sorry, meine natürlich l/m²

Jiminy
Jiminy
Kinig
12 Tage 14 h

und du meinst dieVerbauung bringt gutes?? 🤦‍♂️🤦‍♀️

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Kinig
12 Tage 11 h

Vergangenes Jahr ist z.B. Meran schon bei geringfügig mehr als 100 Liter/qm beinahe abgesoffen. Und hat dabei eine “wunderschöne 🙈” Wildbachverbauung. In NRW und Rheinland-Pfalz waren es bis zu 300 !! im gleichen Zeitraum.

george
george
Superredner
13 Tage 10 h

An diesen Bildern sieht man, wo die eigentliche Gefahr für die Menschheit lauert. Dagegen ist die ausgerufene Pandemie wohl eher harmlos. 

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Kinig
13 Tage 5 h

@george….ausufernd = intransitiv = außer Kontrolle geraten. Was genau findest du an der Corona Pandemie “harmlos” ? Oder willst du etwa behaupten, Politiker*innen WELTWEIT hätten Corona im Griff ?? Ich sehe weit und breit Keine/n.

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Kinig
12 Tage 14 h

Entschuldigung, die Südtiroler und ihre Sanität natürlich ausgenommen….

marher
marher
Universalgelehrter
13 Tage 16 h

So schnell kann es gehen, dass mann Hab und Gut verliert. Tatsache ist dass die Gewitter immer heftiger werden und dass man sich davor kaum schützen kann. Den Betroffenen viel Kraft.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
13 Tage 6 h
Hallo aus Westdeutschland, eine extrem fiese Sache, das Ausmass hätte sich keiner ausmalen können als nach den Unwettern die Dunkelheit hereingebrochen war. Einen nassen Keller hatte wohl jeder, das war das Mindeste. In einem Mehrfamilienhaus ist das Wasser auch schnell wieder draussen.. Bin selbst noch etwas erschrocken, von den Mengen war es eigentlich nicht der Jahrhundertregen. Für mich bleibt am Ende und die Tausenden Bilder heute zeigen es, in solchen Zeiten interessiert sich niemand mehr für Maskenpflichten, wieviele Leute aus wieviel Haushalten in welchem Abstand zusammenstehen und Impfausweise will auch keiner mehr sehen. Hab auch keine Schilder an den Häusern… Weiterlesen »
The secret garden
The secret garden
Grünschnabel
12 Tage 12 h

Andreas, der Zusammenhang mit Corona ist nun wirklich an den Haaren herbeigezerrt.

Mikeman
Mikeman
Kinig
13 Tage 12 h

@ Frank
Einfach schockierend diese Nachricht und Bilder, wichtig der Bund setzt sofort alles daran den Menschen dort sofort und zügig zu helfen.Hoffen wir allesamt dass die Vermutungen nicht eintreten.
Weiss nicht ob man dort vielleicht auch zuviel und am falschen Platz verbaut hat,iss eine wirklich schöne Gegend und nette Leute.

Frank
Frank
Superredner
13 Tage 4 h

Flächenversiegelung ist eines der großen Probleme, wenn nicht das große Problem, jeder Tropfen fließt mittlerweile mit verheerenden Folgen an der Oberfläche ab. Und viele Gewässer haben keinen Platz mehr, sich auszubreiten, ihnen bleibt nur der Anstieg des Pegels.

Storch24
Storch24
Kinig
12 Tage 10 h

Richtig, alles dicht verbaut, fast keine Grünflächen mehr.
Begrünung auf den Dächern nutzt da wenig.

Tattamolnia426
Tattamolnia426
Tratscher
13 Tage 6 h

Oh mein Gott.. Es hop recht.. Dor Mensch isch zi an groaßn toal Schuld.. Viel mehr die Reichn und Mächtign.. Meine Oma hot oft gsog.. Kapitalismus, Gier und Neid werdn die Welt unfong zi zerstörn.. Und die Natur wird sich wehren.. Mein Beileid 🌷

Quentin
Quentin
Grünschnabel
12 Tage 21 h

Interessant, China verbraucht im Verhältnis zu den Einwohnern immer noch 50% mehr als alle entwickelten Industrienationen zusammen. Und China ist nicht bekannt dafür sonderlich kapitalistisch zu sein. Bitte nicht in den falschen Hals kriegen, ich verstehe deine Aussage natürlich👍🏼 ich denke nur das Problem liegt tiefer und alles auf den Kapitalismus zu schieben finde ich nicht richtig.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
12 Tage 14 h

Wenn man die Historie der industriellen Revolution berücksichtigt, ist der Hinweis auf den Kapitalismus gar nicht so weit hergeholt.
Flüsse, Auen und Wälder (Fichten, Fichten, Fichten !) wurden “industrialisiert”. Begradigt, betoniert, versiegelt.
Die fette Quittung kommt nun im Klimawandel.

Storch24
Storch24
Kinig
12 Tage 10 h

Sie bringen es auf den Punkt. 👍👍

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
13 Tage 15 h

Solch sintflutartige Regen über mehrere Tage erlebte ich bisher nur in der Karibik. Noch nie hörte ich die Bitte, nicht zu duschen, keine Wasch- und Geschirrspülmaschinen zu nutzen.
Daumen drücken für die Talbewohner.
Und dann ist endlich die konsequente Renaturierung der Flüsse, Auen und Wälder in Angriff zu nehmen.

Hochwasserlage spitzt sich zu: Diese Bundesländer bekommen es erneut ab – CHIP

Zugspitze947
12 Tage 10 h

Einfach nur tragisch und sehr schlimm für alle Angehörigen denen man nur viel Kraft wünschen kann. Die Schäden sind immens werden aber wohl Zusammen mit den Versicherungen und der öffentlichen Hand beseitigt werden können. Wir müssen mehr gegen den Klimawandel tun ! Leider wollen VIELE davon nichts wissen 😢😕

Offline
Offline
Kinig
12 Tage 8 h

@Zugspitze947..👍 Alle sollten ihren persönlichen Beitrag zur Verhinderung globaler Katastrophen beitragen. Dazu gehört neben dem Klima- auch der Umwelt- und Tierschutz, ebenso wie der Kampf gegen den Hungertod Hunderttausender und auch der gegen den Tod durch Corona.

Offline
Offline
Kinig
12 Tage 4 h

@Zugspitze947…die heutigen Wettervorhersagen für morgen, mit 100 L/m2 für Süddeutschland, insbesondere in deiner Region, hören sich ja nicht besonders toll an. Ich hoffe, dass du, deine Familie, Haus und Hof verschont bleiben. Ich werde morgen mein 🚲 in einen Zug Richtung München einladen, denn 2 Tage radelnd im Dauerregen brauche ich wirklich nicht. Bleib gesund und optimistisch.

Zugspitze947
11 Tage 16 h
offline: Herzlichen Dank,ja ich habe jau auch einen kleinen Bach neben dem Haus aber den haben wir gut im Blick und mein Haus ist realtiv gut gesichert. Denn ich habe Überwschwmmungen schon als Kind im Ultental erlebt ! 🙁 Wasser ist schlimmer als Feuer 🙁 Und ja wir tun schon lange was gegen den Klimawandel mit Planzungen auf dem Grundstück ud ich stelle mein Auto schn 30 Hare lang IMMER AB wenn ich eine rote Ampele vor mir habe oder sonst irgendwie stehe ! Motor im STand gibt es bei mir NICHT ,da wäre viel zu tun gegen dumme Leute… Weiterlesen »
Offline
Offline
Kinig
11 Tage 11 h

@Zugspitze947..du hast vollkommen recht. Machte ich früher auch immer. Heutzutage mit einer Start/Stop Automatik eh kein Problem mehr. Sollte PFLICHT sein.

Sag mal
Sag mal
Kinig
13 Tage 11 h

schlimme Bilder.Der Mensch muss grundlegend umdenken.Wenns nicht schon längst zu spät ist.Noch laufen die Meisten dem Geld,Besitz hinterher.Davon kann man nix abbeissen.

Soley
Soley
Grünschnabel
13 Tage 12 h

Unvorstellbar! Bei mir drängten sich auch die Erinnerungen an die Hochwasser in Sachsen und Tschechien auf.
Allerdings an eine so große Zahl an Vermissten und Toten, die bereits zu beklagen sind, erinnere ich mich.

Der Klimawandel zeigt seinen Schrecken nachdrücklich und ich kann “Wir müssen uns an extreme Wettereignisse gewöhnen” nicht mehr hören. Jahrzehntelange wurde versäumt, das Ruder zu drehen, obwohl die Prognosen klar waren. Alles auf Kosten derjenigen, die in gefährdeten Gebieten leben.

Danke den unzähligen beruflichen und freiwilligen Helfern, von denen leider schon einige ihr Leben lassen mussten. Viel Kraft allen beim Beseitigen der Schäden.

Frank
Frank
Superredner
13 Tage 4 h

Was man am Bericht vermißt, es ist nicht nur der Westen Deutschlands betroffen, sondern auch unsere Nachbarn Belgien, Holland, Frankreich, Schweiz, …

Sag mal
Sag mal
Kinig
11 Tage 15 h

Franz also ich habs nicht vermisst.

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
13 Tage 4 h

der Klimawandel lässt grüßen

The secret garden
The secret garden
Grünschnabel
12 Tage 12 h

Es ist einfach nur schrecklich, das Wetter ist diesen Sommer infernalisch. In Nordamerika haben sie 50 °C und Waldbrände, bei uns ist die Sintflut. 

Viel Kraft den betroffenen Menschen und größte Wertschätzung für die Rettungskräfte.

Server
Server
Superredner
13 Tage 2 h

Einfach nur schrecklich!

brunner
brunner
Universalgelehrter
12 Tage 11 h

Aufrichtiges Beileid den Angehörigen!

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
13 Tage 7 h

Helaas komt de overstroming nu ook naar onze Belgische buren. 
“In Lüttich… bereitet man sich auf einen sprunghaften Anstieg des Pegels der Maas vor. Der schon jetzt historische Wasserstand soll demnächst noch einmal um 1,50 Meter steigen.”
Unwetter-News: Rasanter Wasseranstieg – Teile von Lüttich evakuiert (t-online.de)

anniho63
anniho63
Grünschnabel
12 Tage 14 h

schlimm

Eric73
Eric73
Tratscher
12 Tage 3 h

Hoffentlich halten in den Niederlanden die verregneten Rhein- Deiche!

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