55-Jähriger in Not

Oststeirer Stunden nach Sturz in Brunnenschacht tot geborgen

Montag, 11. Dezember 2017 | 19:38 Uhr

Ein 57 Jahre alter Oststeirer ist am Montagabend mehr als fünf Stunden nach einem Sturz innerhalb eines Brunnenschachtes tot geborgen worden. Vorangegangen waren intensive Bemühungen, den Mann nach dem Unfall im Bezirk Weiz aus dem schmalen Schacht zu holen. Dieser hat nach Angaben der Polizei einen Durchmesser von nur einem Meter, der sich bis zum Grund auf etwa 80 Zentimeter reduziert.

Der Oststeirer war von einem Kollegen per Seilwinde in den an die 30 Meter tiefen Brunnen in einem Wald in Sankt Ruprecht an der Raab hinabgelassen worden, um eine Wasserpumpe zu tauschen. Auf dem Weg nach oben verlor er offenbar den Halt und stürzte vermutlich zehn Meter in die Tiefe. Erste Versuche, den Mann aus der Tiefe zu holen, scheiterten an der Enge des Schachtes. Schließlich wurden Höhlenretter alarmiert, die den 57-Jährigen kurz vor 19.00 Uhr aus dem Schacht bargen, wie ein Polizeibeamter der APA sagte.

Von: apa