Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter zapfte das erste Fass Bier an

Ozapft is! – 185. Münchner Oktoberfest eröffnet

Samstag, 22. September 2018 | 16:07 Uhr

Ozapft is! Mit zwei Schlägen hat der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Samstag das erste Fass Bier angezapft und damit das 185. Oktoberfest eröffnet. Während Böllerschüsse den Start des größten Volksfests der Welt verkündeten, stießen Reiter und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf eine friedliche Wiesn an.

Danach bekamen auch die Wiesn-Gäste in den Zelten das erste Bier. Die Maß Bier kostet dieses Jahr bis zu 11,50 Euro. Hunderte Gäste, fast alle in Dirndl und Lederhose, hatten bereits am frühen Morgen bei herbstlichem Wetter auf den Einlass gewartet. Die Ersten waren im Morgengrauen gekommen, um ganz vorne dabei zu sein. Um 9.00 Uhr kam über die Lautsprecheranlage – auf Deutsch, Englisch und Bairisch – der ersehnte Satz: “Liebe Festgäste, willkommen auf dem Oktoberfest. Wir öffnen jetzt das Festgelände.”

Im Südteil des Oktoberfests gibt es wieder die Oide Wiesn. Mit historischen Fahrgeschäften und Blasmusik geht es dort gemütlicher und traditioneller zu als auf dem sonstigen Festgelände.

Ein falscher Mönch ist am Samstagmittag unterdessen als erster Wiesnbesucher wegen überhöhten Alkoholkonsums behandelt worden – nur eine halbe Stunde nach Beginn des Bierausschanks auf dem Münchner Oktoberfest. Der Mann habe eine Mönchskutte getragen, sagte die Sprecherin eines Sanitätsdienstes. Er sei um 12.32 Uhr zur Sanitätswache gebracht worden – das erste Bier gab es um 12.00 Uhr.

Viele Besucher, die an den Eingängen zum Festgelände auf Einlass warteten, hatten schon Bier in Dosen mit – und damit gut vorgeglüht. 114 Sanitäter waren am Samstagvormittag im Einsatz, sie mussten bis zum Mittag 23 Patienten behandeln. Die meisten hatten sich bei Stürzen verletzt.

Bis zum 7. Oktober werden sechs Millionen Gäste erwartet. Rund 600 Polizeibeamte und viele Hundert Ordner sollen an den 16 Festtagen für Sicherheit sorgen. Das Gelände ist auch dieses Jahr umzäunt, an den Eingängen wird stichprobenartig kontrolliert. Es gibt Videokameras und zusätzliche Beamte mit Bodycams.

Von: APA/dpa

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