Kollision von Pkw und Zug in der Gemeinde Öblarn

Pkw-Lenker bei Kollision mit Zug verletzt

Freitag, 23. Februar 2018 | 13:30 Uhr

Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug ist am Freitag in der obersteirischen Gemeinde Öblarn der Lenker des Pkws schwer verletzt worden. Entgegen ersten Meldungen der Feuerwehr erlitt der 33-Jährige eine Rippenfraktur und wurde laut Polizei mit dem Rettungshubschraubers Christophorus 14 in das Krankenhaus Schladming geflogen.

Der Autofahrer aus dem Bezirk Liezen fuhr kurz vor 8.00 Uhr auf einer Gemeindestraße von der Niederöblarner Straße kommend in Richtung Öblarnerstraße (L734) und wollte einen unbeschrankten Bahnübergang der Ennstalstrecke überqueren. Als ein Personenzug sich näherte, bremste der Lenker, rutschte aber auf der schneeglatten Straße auf die Gleise und wurde vom Triebwagen erfasst. Der Pkw wurde rund 15 Meter zur Seite geschleudert.

Die anhaltenden Schneefälle in der Steiermark haben auch am Freitag für Dutzende Einsätze der Feuerwehren und durchgehenden Betrieb der Räumfahrzeuge und Straßenerhalter gesorgt. Im südsteirischen Mureck kam ein Tanklastwagen von der nassen Straße ab, wobei rund 200 Liter Diesel ins Erdreich flossen, teilte der Bereichsfeuerwehrverband Radkersburg mit.

Bei dem Tanklaster wurde auch der Auflieger, gefüllt mit rund 31.500 Liter Diesel, beschädigt. Ein Ersatz-Tankwagen musste vorfahren und den Treibstoff umpumpen. Ein Spezialkran hievte das verunfallte Fahrzeug zurück auf die Straße. Allein im Bezirk Deutschlandsberg waren die Feuerwehren am Vormittag wieder mit mehr als 100 Männern und Frauen im Einsatz, um von Straßen abgerutschte Fahrzeuge zu bergen.

Auf den Bergstraßen herrschte Kettenpflicht für Lkw – zum Beispiel auf der Kaiserau, über das Niederalpl, auf bestimmten Abschnitten der Mariazeller Straße (B20) sowie über den Pogusch und den Feistritzsattel.

Von: apa