Der 30-Jährige stellte sich Stunden später der Polizei

Psychisch kranker Mann erstach Sozialarbeiter in Berlin

Freitag, 16. November 2018 | 19:03 Uhr

Ein psychisch kranker Mann hat in Berlin einen Betreuer erstochen. Der 30-jährige Täter flüchtete und stellte sich Stunden später am Freitagnachmittag in der Nähe des Tatorts der Polizei. Die Tat ereignete sich kurz nach 10.30 Uhr in einer Unterbringung für psychisch kranke Straftäter. Dort wurde der 30-Jährige behandelt. Laut Polizei wohnte er in der Nähe.

Bei einer Besprechung mit mehreren Betreuern soll der Mann plötzlich mit einem Messer auf einen 39 Jahre alten Sozialarbeiter eingestochen haben. Das schwer verletzte Opfer erlag wenig später am Tatort seinen Verletzungen. Der Täter konnte zunächst entkommen.

Eine Bewährungshelferin und weitere Zeugen wurden anschließend psychologisch betreut. Die Polizei schickte ein großes Aufgebot nach Berlin-Wedding. Polizisten mit Schutzschilden suchten die Gegend ab. Zahlreiche Mannschaftswagen und Rettungswagen standen in der Umgebung des abgesperrten Tatorts. Am Nachmittag wurde der mutmaßliche Täter festgenommen.

Nach Informationen der “Berliner Morgenpost” war der mutmaßliche Täter bis April 2016 im sogenannten Maßregelvollzug untergebracht. Dort werden Täter eingesperrt und behandelt, die wegen psychischer Störungen nicht verurteilt werden können. Dann soll der Mann auf Bewährung entlassen worden sein. Er musste sich aber in der Wohn- und Betreuungseinrichtung melden und behandeln lassen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Psychisch kranker Mann erstach Sozialarbeiter in Berlin"


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Kinig
27 Tage 10 h

wenn Die so mit den Leuten umgehn wie hierzulande wunderte mich so ein Übergriff überhaupt nicht.

Paul
Paul
Universalgelehrter
27 Tage 2 h

Narrenfreiheit mit Folgen

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