Rottweiler riss sich von betrunkener Besitzerin los

Rottweiler biss Baby in Wien – Einjähriger in Lebensgefahr

Dienstag, 11. September 2018 | 12:46 Uhr

Ein einjähriger Bub ist am Montagabend in Wien durch einen Hundebiss lebensgefährlich verletzt worden. Der Rottweiler riss sich auf dem Gehsteig von seiner alkoholisierten Besitzerin los und packte das Kind am Kopf. Der Bub, der mit seinen Großeltern unterwegs war, erlitt lebensbedrohliche Kopfverletzungen. Der Hund wurde der Besitzerin abgenommen.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.15 Uhr in der Ziegelhofstraße in Wien-Donaustadt. Der kleine Bub war mit seinen Großeltern spazieren. Dabei schaukelten sie das Baby in ihrer Mitte an den Armen immer wieder spielerisch in die Höhe. Auf dem Gehsteig kam den drei Spaziergängern eine 48-Jährige entgegen. Die betrunkene Frau hatte einen Rottweiler an der Leine, der sich jedoch plötzlich mit der Leine von der Hand der Frau losriss. Der Hund packte das Kleinkind am Kopf und fügte ihm schwere Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt das Kind eine zehn Zentimeter lange Wunde am Kopf. Angaben der Rettung zufolge biss der große Hund dem Kind in den Schädel, nicht ins Gesicht.

Eine Zeugin schlug dem Hund mehrmals auf die Schnauze, um den Einjährigen zu befreien. Als das Tier von dem Buben abließ, band ihn die Hundebesitzerin mit der Leine an einen Baum. Das Kind wurde bis zum Eintreffen der Polizei und der Berufsrettung Wien von einer zufällig vorbeifahrenden Ärztin versorgt. Die Rettung brachte das verletzte Kind ins Krankenhaus. Dort befindet es sich weiterhin auf der Intensivstation, berichtete eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) am Dienstag.

Der Hund wurde der Besitzerin nach dem Wiener Tierhaltegesetz abgenommen und von der Tierrettung ins Tierquartier gebracht. Dort befindet er sich auf der Quarantänestation, berichtete eine Mitarbeiterin. Was mit dem Rottweiler weiter passiert, müsse die zuständige Behörde klären, hieß es.

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) mussten im Jahr 2017 in Österreich rund 3.600 Personen nach einem Hundebiss im Krankenhaus nachbehandelt werden. Knapp 17 Prozent der durch Hundebisse Verletzten sind demnach unter 14 Jahre alt.

Von: apa

Kommentare

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18 Kommentare auf "Rottweiler biss Baby in Wien – Einjähriger in Lebensgefahr"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
ich und du
ich und du
Grünschnabel
7 Tage 5 h

sofort inschläfern

Edith
Edith
Grünschnabel
7 Tage 5 h

Oder a Online-Petition starten…😉

Brixbrix
Brixbrix
Tratscher
7 Tage 3 h

wen? die Besitzern?

Edith
Edith
Grünschnabel
7 Tage 5 h

Aha, und wenn es ein Wolf gewesen wäre, hätte man da auch nur von einem Unfall gesprochen? Wie es aktuell scheint, sind Hunde für den Menschen immer noch gefährlicher, als der Wolf. Aber bei dem wird medienwirksam mehr Aufhebens gemacht.

Dublin
Dublin
Kinig
7 Tage 4 h

…so lange Hunde in der Stadt beissen, ist es keine Gefahr für Bauern…

m. 323.
m. 323.
Superredner
7 Tage 3 h

wie kann man so was blödes schreiben daß hat mit einem Wolf gar nix zu tun … aber di Wolfs Befürworter möchten sich wichtig machen. ….mir tut der Bub leid..wünsche ihm gute Besserung..

gapra
gapra
Superredner
7 Tage 2 h

Armes Kind, arme Eltern und Großeltern. Wenns nun halt ein Wolf gewesen wär, wär der Aufschrei um ein Vielfaches größer. Oder aber zumindest der Hund eines Flüchtlings. Wo soll die Öffentlichkeit bei so einem “Unglück” ihr Feindbild herholen?

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
6 Tage 20 h

gapra

Ja, armes Kind.
Wieviele Flüchtlinge haben Hunde?

gapra
gapra
Superredner
6 Tage 19 h

@Waltraud Wenn man nicht verstehen will, was andere sagen wollen, dann kommt es zu Kommentaren wie den Ihren. Darf ich ein überspitztes Beispiel bringen um aufzuzeigen wie verlogen häufig die Kommentare der Marktschreier hier sind? 

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
6 Tage 8 h

@gapra

Ich habe durchaus verstanden, was sie sagen wollten.

Supergscheider
Supergscheider
Tratscher
7 Tage 2 h

Jeder Vollidiot mit gestörten Selbstbewusstsein kann sich solch gefährliche Hunde zulegen,wenn’s dann passiert wollten sie das natürlich nicht.Vorher nur einmal den kümmerlich en Rest Gehirn gebrauchen währe jedem zuzutrauen.

luisa
luisa
Grünschnabel
6 Tage 22 h

des san net gefährliche hunde hon selbo 3 kop.do isch die besitzerin a bleda guas et do hund.weil a a schäfer odo a golden redriever konn beissn sorry.rottweiler san gonz feine ruhige hunde.mit meiniga hotman olls tin gekennt de hobm sigor ba mir im bett gschlofn,wie kotzn….

ivo815
ivo815
Kinig
7 Tage 3 h

Hoffentlich handelt es sich um einen einheimischen Hund

aristoteles
aristoteles
Tratscher
7 Tage 2 h

ach das war ja nu ein „dertutnix“

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
7 Tage 2 h

…und dann redet man von Wölfe die sooooo……..

Willi
Willi
Tratscher
7 Tage 4 h

wenn des net decht a wolf wor… hunde tien soeppes jo net

Bella Bionda
Bella Bionda
Grünschnabel
6 Tage 20 h

Was ist denn mit Euch allen los? Da ist ein kleiner Bub lebensgefährlich von einem Hund, dessen Besitzerin betrunken war, verletzt worden. Thematik Wolf mega unangebracht. Hund muss eingeschläfert werden und Frauchen entsprechende Strafe bekommen. Alles Gute kleiner Hase. Gott sei Dank nicht das Gesicht erwischt.

andr
andr
Superredner
6 Tage 9 h

Fahrlässiger tötungsversuch 5 Jahre knast für die Besitzerin

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