Drei Minenarbeiter eingeschlossen

Rund 100 Bergleute bei Grubenunglück in Russland gerettet

Mittwoch, 20. Dezember 2017 | 15:45 Uhr

Bei einem Grubenunglück in Russland haben Helfer rund 100 Bergleute in Sicherheit gebracht. Drei Minenarbeiter seien unter Tage eingeschlossen, es bestehe aber Kontakt zu ihnen, teilte der örtliche Zivilschutz am Mittwoch mit. Das Unglück ereignete sich in einer Kohlegrube in Nowokusnezk im Gebiet Kemerowo, mehr als 3.000 Kilometer östlich von Moskau.

In einem Lüftungsschacht habe es in etwa 300 Metern Tiefe einen Einsturz gegeben. Niemand sei verletzt worden, hieß es Agenturen zufolge zunächst vom Zivilschutz. Rund 80 Einsatzkräfte halfen bei der Bergung. Die Grube ist Berichten zufolge seit 1984 in Betrieb.

Von: APA/dpa