Landwirt ruft Politik zum Handeln auf - VIDEO

Schafrisse am Pfunderer Höhenweg

Dienstag, 24. Mai 2022 | 15:41 Uhr

Pfunders – Armin Huber, Bauer am Wiesenhof in Pfunders, beklagt den Verlust von drei Schafen und einem Lamm. Sie sind ersten Informationen zufolge von einem Wolf gerissen worden.

Der Vorfall hat sich bereits am Wochenende nahe der Gampisalm unmittelbar am Pfunderer Höhenweg zugetragen. Laut der Forststation Mühlbach sind die Bissspuren und Abdrücke eindeutig auf einen Wolf zurückzuführen, auch wenn die Ergebnisse der DNA-Proben noch ausständig sind.

Armin Huber hat die Schafherde, knapp 40 Tiere, vor zwei Wochen aufgetrieben. Herdenschutz mittels Umzäunung sei in dem steilen, felsigen Gelände nicht möglich, wie der Landwirt erklärt.

“Armin Huber ist Schafbauer aus Leidenschaft, weshalb ihn der Verlust von vier seiner Tiere sehr schmerzt. Die Schafe haben für ihn einen hohen emotionalen Wert”, so der Südtiroler Bauernbund in einer Stellungnahme.

Außerdem betont Huber den Nutzen der Beweidung für die Landschaft und den Tourismus. “Falls Bauern ihre Schafe wegen Wölfen nicht mehr auftreiben und die Almen nicht mehr beweiden, würden die Almen mit der Zeit verbuschen.” Außerdem schütze die Beweidung vor Lawinenabgängen im Winter. Zudem dienten die Schafe der Nachweide und Säuberung der Kuhweide.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum beliebten Wanderweg Pfunderer Höhenweg befürchtet Huber negative Auswirkungen auf den Tourismus, sollten Wölfe weiterhin in der Nähe umherstreifen und Schafe reißen. Er ruft die Politik auf, etwas gegen die Ausbreitung der Wölfe zu unternehmen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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52 Kommentare auf "Schafrisse am Pfunderer Höhenweg"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
sou ischs
sou ischs
Superredner
1 Monat 11 Tage

da können sich jetzt diese gscheiden aufmachen,mit einer kraxe auf dem buggel,und zu fuss….ich betone….”ZU FUSS”….rauf gehen,und die schafe runter tragen.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Wozu? Liegen lassen, die Natur holt es sich selbst zurück!

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 11 Tage

@N. G. Natürlich wenn man an Tierschützer unstellt für seine Fehler grode zu stian und Vetontwortung zu übernemmen ischs besser liegn lossn. Lei um sich selber net die Hände dreckig zu mochn an die Blödsinne de man selbor predigt

landlar
landlar
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

@N. G.
wuerde ich auch. so wie sie jetzt liegen neben dem pfunderer hoehenweg.
sehr schlau n.g. ein bild fuer touristen. werbung auf fb fuer die tolke natur.

falschauer
1 Monat 11 Tage

@landlar

für was der ansonsten verteufelte tourismus plötzlich nicht alles herhalten muss

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@landlarIch dachte ihr wollt weniger bzw. keine Touristen? Oder ist es jetzt so, dass ihr die Almwirtschaft wegen der Touristen veranstaltet? Was nun?

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Und in der Ukraine müssen die Bauern aufpassen, nicht auf eine Mine zu treten. denkt MdL drüber nach.

OrB
OrB
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@landlar
Lass liegen, die Natur holt es sich und du zieh weg von deinem Hof und komm in die Stadt zum Arbeiten.

sou ischs
sou ischs
Superredner
1 Monat 11 Tage

@tom sind wir in der ukraine? oder wäre dir lieber dass solche zustände wie in der ukraine auch bei uns herrschen?
immer diese ach so tollen beispiele

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

@sou ischs war ein Vergleich wie gut es uns hier geht und wie klein unsere Probleme im Vergleich zu anderen Ländern sind. Aber der Südtiroler liebt es, auf hohem Niveau zu jammern

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 11 Tage
Liebe möchtegern Naturfreunde und Tierschützer de in Wolf olm si brav verteiligen schaug enk die Bilder von die Schofe guat un und Ontwortet nor gonz ehrlich ob des Akzeptabel isch. Wenn jemand von enk olm no positive Worte fürn Wolf findet soll genau derjenige zu dem Bauer gian ihn die Schofe ersetzn und Ehrenamtlich probiern Herdenschutzmaßnahmen zu erstelln in den Gelände. Von die ,,Tierschützer,, kemmen olm lei groaße reden das die Bergbauern olls dolsch mochn obor konstruktive Vorschläge odor sogor hilfe isch bis heunt no nia koane kemmen. Es redn olm genau de fürn Eolf de Tiere außn Bilderbuach kennen… Weiterlesen »
letzwetto
letzwetto
Tratscher
1 Monat 11 Tage

wer drückt minus

Donmclean
Donmclean
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Nor kimmt oaner der studiert hot, no nia af an Berg gwesn isch, mit an SUV af an Hof und erklärt in Bergbauer wia er ze tian hot damit er von Wolf a Ruah hot . Ba der ersten Rückfroge, koane Ontwort.

Spencer
Spencer
Tratscher
1 Monat 11 Tage

wer tuat hel?

Hustinettenbaer
1 Monat 11 Tage

Da braucht´s koa Hausfrauenpanzer (auf Passanten-Treibjagd in der Innenstadt 🤪), sondern wuide Wuidfacken.
“Erst dachte Theo Grüntjens, er beobachte mal wieder ein paar Wölfe beim Wildschweine jagen. Immerhin zählen die Frischlinge aus dem vergangenen Jahr zur klassischen Beute der Raubtiere. Doch kurz darauf wird der Naturfotograf eines Besseren belehrt: Nicht die Wölfe jagen Wildschweine – es ist andersherum.”
https://www.focus.de/wissen/natur/foerster-dokumentiert-natur-sensation-hier-jagen-sauen-woelfe-ueber-das-feld_id_101266821.html

lumpi
lumpi
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Es muss wirklich mal was getan werden, sonst bleiben die Almen leer.  Ich frage mich immer wieder was bringt uns der Wolf ? Nichts nichts, nichts. Nur Ärger. Ein Kleinbauer hat als Nebenbeschäftigung diese Tiere die er mit Freude und Liebe aufzieht, und will sie nicht an den Wölfen verfüttern.Diejenigen die dafür sind sollen mal beim Bauer vorbeischauen was das für Schmerz für ihm ist, und entschädigen.

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

bis die der Metzger abholt. wann er die Scheine zählt, ist es mit der Liebe vorbei

Einheimischer
Einheimischer
Superredner
1 Monat 11 Tage

Das ist so gewollt….
Der Wolf frist nichts “Grünes”
Von dem grünen Zeug wöhre genug in inserem Land…
Der Wolf könnte sich an den “Grünen” satt fressen…. das würde nicht auffallen…..

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

wo sind die veganen Missionare, wenn man die braucht. können versuchen, dem Wolf ihre Ernährungsweise aufzudrängen. aber Achtung: de Wolf frisst Veganer

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Hier wird wiedermal extremst auf die Tränendrüse gedrückt! Selbst der eigentlich verhasste Tourismus muss schon herhalten..
Obwohl, in jeder dritten Ausage steht was von Geld?

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 11 Tage

wenn man an Hochstudierten experten in olle Fächer wia dir erklärn muas das Olmwirtschoft mit Tourismus zomhängt und umgekert sog sel viel über deine Kenntnisse zu dem Thema aus.

Wenns schun net ums Geld geat nor schlog i vor du nimmsch Monatlich deinen holbn Lohn spendesch ihn zum wohl des Herdenschutzes und dein heiß geliebter Wolf kon Schädn mochn de du zohlsch!!!! Also bitte fong un, wos hindert die drun außer das selber net zu dem steasch wos ins do olle erzählen willsch

genau
genau
Kinig
1 Monat 11 Tage

Das wir uns doch mal einig sind NG!🙂👍

Privatmeinung
Privatmeinung
Superredner
1 Monat 11 Tage

Es braucht Politiker mit Hausverstand, und nicht die nur gut reden können. 
Bin mal gespannt, ob bei den nächsten Wahlen ein Politiker den Mut hat und in seinem Programm steht, das er für die Ausrottung der Wölfe, in bewohnten Gebieten ist. 

falschauer
1 Monat 11 Tage

seit wann ist eine hochalm ein bewohntes gebiet?

Privatmeinung
Privatmeinung
Superredner
1 Monat 11 Tage

Meines wissens ist Pfunders noch bewohnt, und dort wird auch noch gewandert.

Paschtasciutta
Paschtasciutta
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Do passiert so long nix bis angaling amol a Mensch ungeknabbert weart..bis sem..nix tun, nix tun, nix tun…👏👏😠

diskret
diskret
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Der Politik ist des egal ob der wolf die schafe zerfleischt .
Das beste mittel ist die eigeninitiaive .
Je mehr studierte je blöder wird es werden arbeiten will ja bald keiner mehr

doco
doco
Tratscher
1 Monat 11 Tage

meine Meinung wartet nicht bis die Politik handelt sindern helft euch selber sonst hören solche Risse nie auf in Ultental war es auch schlimm mitlerweile ist es dort ruhig geworden.

Stolzz
Stolzz
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Einige werden jetzt wieder auf die “dummen” und “faulen” Bauern schicken. Fakt ist, dass sich professioneller Herdenschutz für 40 oder auch 100 Schafe oder Ziegen niemals lohnt (die durchschnittliche Herdengröße in Südtirol liegt bei ca. 15 Schafen/Ziegen). Erst ab 500 Tieren kann man daran denken. Unter den aktuellen Bedingungen werden also viele ihr “Hobby” aufgeben. Nicht weiter schlimm, werden viele denken. Denn der Verlust an Artenvielfalt durch das Verschwinden kleiner Wiederkäuer wird erst in einigen Jahrzehnten auffallen. Viele Tier- und Pflanzenarten auf der Roten Listen sind nämlich von extensiver Beweidung abhängig.

andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Hahahaha die Politik um Hilfe bitten hahahaha 😅😅😅😅😅

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Hab ich das richtig verstanden? Ohne Schafe wäre Südtirol ein Urwald und die Täler regelmäßig voller Lawinen?

Stolzz
Stolzz
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Ja, ohne Bewirtschaftung und Nutzung der Wiesen und Weiden durch Wiederkäuer (nur diese können Gras verwerten, Menschen haben diese Fähigkeit nicht) würden viele Gebiete Südtirols verwalden. Mir persönlich gefällt eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft besser – möchte nicht mitten im (Ur-)Wald wohnen.

Krk
Krk
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Die Beweidung steiler Bergwiesen sorgt für kurze Gräser und einen verdichteten Untergrund. Werden Weiden nicht mehr genutzt, wächst mit dem Gras auch die Gefahr vor Lawinen oder Muren.
Quelle:Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@Stolzz Deine Ausage :” Ich möchte nicht….”! Wir reden nicht von einem Wunschkonzert sondern wie im Fall Wolf von Tierschutz! Ob dir dann die Landschaft gefällt oder nicht, ist uninteressant!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

@Krk Lawinen wären an sich nicht das Problem wenn der Mensch nicht überall da sein müsste wo er nicht hin gehört, ob durch Bebauung oder sonstiges

ieztuets
ieztuets
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Jo hopp es no nie verstondn dass übergeordnete stootliche Gremien zuständig sein und es heint niemar geat, wie in Mittelolter olls auszurottn wos uen nit passt, a wenns grausam isch… wie willsch du olle Wölfe in Umlond kriegn, olle Jager solln schießn oder wos???

Mauler
Mauler
Superredner
1 Monat 11 Tage

Ajo dor Wolf und dor Bär sein iatz a wieder von dor Quarantäne auser, werd man wieder mehr hearn

genau
genau
Kinig
1 Monat 11 Tage

Ja sie haben sich während Covid vorbildich zurückgehalten!🤣🤣🤦

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 11 Tage

Der Bauer hot auf seine Schof jo gonz guat gschaut,das sie so weit aufi kemmen sein und danoch Bl….

ec88
ec88
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Konn den bauer schun vrstian,isch jo seine lebensgrundlage.obr wia sog dr walsche;chi vuole,pagha!!;)

Heino
Heino
Neuling
1 Monat 11 Tage

I tat de Gscheiden Naturschuetzet und Politiker mol zwingen do oben über Nocht die Schof zu hiaten……. Weards segen, wia schnell mon donn von friedlich austransportieren von de Scheiss vie cher ” Wolf und Bär ” reden weard…..

Karaoke
Karaoke
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Wos hot des mitn Tourismus zu tian

Krk
Krk
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

genau an der stelle verläuft der pfunderer höhenweg
höhenweg-》wanderer
wanderer-》gäste
gäste-》tourismus

Hausverstand bitte
Hausverstand bitte
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Sind jetzt schon Schafe auf den Almen?

Krk
Krk
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

ja. es war kein schneereicher winter.

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 11 Tage

Mir tien dei Schofe sicher net weck🤭gonz schien A…..

ieztuets
ieztuets
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Niemand “mueß” Schofe züchtn und sie afn
Berg unkontrolliert ummanondrennen lossn, es isch jeden sein oagener
Willen… wos wearnsan drnoch, eppar nit getötet? gor nit zu redn vom
“Osterlamm”!

Kasermandl
Kasermandl
Neuling
1 Monat 11 Tage

Der Hirte war zu biblischen Zeiten und auch später noch ein angesehener Beruf. Er musste seine Schafe vor Raubtieren und Räubern schützen, um den Fortbestand der Herde zu sichern. Wieso geht das heute nicht mehr. Der Wolf war schon vor dem Menschen da, der ihm seinen Lebensraum genommen hat. Außerdem tut der Mensch nichts anderes, wenn es um sein schöpsernes Bratl geht. Er isst sein eigenes Tier.

struppi
struppi
Neuling
1 Monat 11 Tage

Hausverstand bitte:in einem monat dreht der Tag um,von wegn SCHUN af der Olm.!

struppi
struppi
Neuling
1 Monat 11 Tage

Der Wolf wäre das kleinste Problem,aber danach und die Leute dahinter,wens Sie draufkommen.Aber in dem Tal hotta s’leschte
fressn!

ieztuets
ieztuets
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Wos hobnse in Ultentol getun, hoffentlich
nit Gift ausgeleg wie schunn in ondre Orte verdächtig wor… z.B. Muttertier qualvoll verendet und die Kluen drhungern… außerdem konn jeds Tier eingehen, des sein groaße Schondtatn und die Strofn
warn nit lei Geld- sondern Hoftstrofen, denkt drüber noch!!!

ieztuets
ieztuets
Tratscher
1 Monat 10 Tage

scheint mir wohl eine Aussage die meinem
Verdacht nahe kommt… also zurück ins Mittelalter… auch Leute die einem
nicht passen eliminieren?

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