43 Autobahnmeistereien sammeln die Gegenstände ein

Sicherheitsrisiko durch verlorene Gegenstände auf Autobahnen

Montag, 29. Mai 2017 | 11:35 Uhr

Insgesamt 1.900 Gegenstände sind laut Asfinag auf den Autobahnen und Schnellstraßen Österreichs im vergangenen Jahr verloren worden. Das bedeutete ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zu 2015. Für den nachfolgenden Verkehr kann verlorenes Ladegut äußerst gefährlich werden, warnte die Asfinag am Montag.

Besonders spektakulär sei ein – glücklicherweise glimpflich verlaufener – Vorfall auf der Südosttangente (A23) gewesen, als ein Lkw eine Kabeltrommel “verlor”. Die hohe Geschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen mache den Verlust von Gegenständen oft zu sehr heiklen Situationen. Die richtige Sicherung von Ladegut sei daher laut Asfinag enorm wichtig, um Lenker nicht zu gefährden.

Viele Menschen seien sich der Gefahren aber nicht bewusst: “Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern gehört professionell gesichert und regelmäßig überprüft”, betonte der Wiener Asfinag-Regionalleiter Georg Steyrer. “Jede Ladung bewegt sich leicht während der Fahrt. Wer in den Fahrpausen die Befestigung prüft und notfalls nachzieht, geht auf Nummer sicher.” Durch sorgfältige Ladegutsicherung komme man seiner Verantwortung den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber nach und helfe, Unfälle zu vermeiden.

In Wien kam es im Vorjahr 114 Mal vor, dass Gegenstände auf die Autobahn fielen. Damit ist die Hauptstadt im Österreich-Vergleich auf Platz vier der hinteren (positiven) Plätze. Negativer Spitzenreiter ist wie 2015 die Steiermark mit 503 Vorfällen. Die Liste an Gegenständen, die von den 43 Autobahnmeistereien von Österreichs Schnellstraßen eingesammelt wurde, reichte von Teddybären über Teile von Zeltkonstruktionen und Fahrrädern bis hin zu Transportkartons.

Von: apa