Die Lawinengefahr ist zurzeit hoch

Skifahrer starb bei Lawinenabgang in Tirol

Donnerstag, 04. Januar 2018 | 18:06 Uhr

Ein Skifahrer ist am Donnerstag bei einem Lawinenabgang im Skigebiet in Ischgl (Bezirk Landeck) ums Leben gekommen, ein weiterer bei einem Skiunfall. Nach Angaben der Bergrettung fuhr der Wintersportler gemeinsam mit zwei Begleitern im freien Skigelände in Richtung einer seit zwei Tagen gesperrten Piste ab, ehe er im Bereich des Velilltales von der Lawine verschüttet wurde.

Er konnte von seinen Begleitern nur noch tot geborgen werden. Die anderen beiden Wintersportler wurden von der Bergrettung und der Pistenrettung aus dem Gefahrenbereich geholt und ins Tal transportiert. Nach Angaben der Bergbahnen handelt es sich bei dem Opfer um einen 43-jährigen Urlauber aus Tschechien. Die Pistenretter waren gegen 13.45 Uhr alarmiert worden.

Am Donnerstag wurde die Lawinengefahr von den Experten des Landes gebietsweise als groß, also mit Stufe “4” der fünfteiligen Skala eingestuft. Vor allem im Westen des Landes war die Situation kritisch. Schneefall, Regen, Wind und steigende Temperaturen seien dafür verantwortlich, hieß es.

Ein weiteres Todesopfer forderte am Donnerstag ein Skiunfall ebenfalls in Ischgl. Ein 22-jähriger Schweizer fuhr laut Polizei gemeinsam mit seinem Bruder im freien Skiraum in walddurchsetztem Gelände ab und stürzte. Dabei erlitt der Urlauber tödliche Verletzungen. Der genaue Unfallhergang war vorerst unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Unfall hatte sich gegen 13.30 Uhr neben der sogenannten “Bodenalpenbahn” ereignet.

Von: apa

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