Der Gemeindebau wurde nach der Tat von der Polizei abgesperrt

Sohn soll Vater in Wien-Rudolfsheim erstochen haben

Freitag, 21. September 2018 | 23:10 Uhr

Ein 29-jähriger Mann soll am Freitagabend seinen Vater in der Wohnung der Familie in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus erstochen haben. Der Serbe wurde als dringend Tatverdächtig festgenommen, teilte Polizeisprecher Daniel Fürst mit. Das Motiv war zunächst unklar. Polizisten fanden den 51-Jährigen mit mehreren Stichverletzungen vor. Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Gegen 17.00 Uhr waren die Einsatzkräfte von Angehörigen verständigt worden. Polizisten fanden den 51-Jährigen in der Wohnung im ersten Stock in der Grimmgasse mit mehreren Stichverletzungen vor. Reanimationsversuche der Beamten und der Kräften der Berufsrettung Wien blieben erfolglos. “Der 29-Jährige wurde wenig später in der Nähe festgenommen”, berichtete Fürst. Die Einvernahme des 29-Jährigen war am Freitagabend noch ausständig. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Der Gemeindebau war nach der Tat von der Polizei abgesperrt worden, während die Spurensicherung in der Wohnung tätig war. Zahlreiche Bekannte und Freunde der Familie sammelten sich ebenso wie Schaulustige unterdessen auf der Straße. Kurz nach 22.00 Uhr transportierte die Bestattung Wien die Leiche ab.

Ein Freund der Familie berichtete der APA, dass der Sohn drogenabhängig ist und auch psychische Probleme haben soll. Laut dem Mann war der Vater erst am Freitag aus Serbien zurückkehrt. In der Küche soll der Sohn von hinten auf den Vater eingestochen haben, als dieser gerade einen Kaffee zubereitet hat. Die Polizei bestätigte diese Angaben nicht.

Wie der Freund weiter schilderte, soll die Mutter von einem Spaziergang nach Hause gekommen und den Vater mit Stichverletzungen vorgefunden haben. Der Sohn war vom Tatort geflüchtet und in einem Park in der Nähe festgenommen worden.

Von: apa

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