Kämpfe in Mexiko

Sohn von “El Chapo” vorerst nicht an USA ausgeliefert

Freitag, 06. Januar 2023 | 20:09 Uhr

Der Sohn des inhaftierten mexikanischen Drogenbosses Joaquín “El Chapo” Guzmán kann vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden. Alle Verfahren zur Auslieferungen von Ovidio Guzmán seien bis auf Weiteres einzustellen, urteilte ein Bundesrichter am Freitag auf Antrag der Anwälte des 32-Jährigen.

Zuvor hatte bereits Außenminister Marcelo Ebrard mitgeteilt, Guzmán werde zumindest nicht sofort an die Vereinigten Staaten überstellt. Sein Vater war einer der mächtigsten Drogenhändler der Welt und verbüßt in den USA eine lebenslange Haftstrafe.

Guzmán war am Donnerstag in Culiacán im Bundesstaat Sinaloa festgenommen worden. Bandenmitglieder blockierten daraufhin zahlreiche Straßen mit brennenden Autos und lieferten sich heftige Kämpfe mit Polizei und Streitkräften. 29 Menschen kamen nach Angaben des Verteidigungsministeriums bei den Schießereien ums Leben. Guzmán wurde in das Hochsicherheitsgefängnis Altiplano westlich von Mexiko-Stadt gebracht.

Nach der Festnahme seines Vater hatte er einen Teil des Sinaloa-Kartells übernommen und galt als einer der wichtigsten Händler der Droge Fentanyl in dem lateinamerikanischen Land. Das US-Außenministerium hatte ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Ein Gericht in Washington erhob bereits 2018 Anklage wegen Drogenschmuggels gegen Guzmán.

Von: APA/AFP/dpa

Kommentare

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6 Kommentare auf "Sohn von “El Chapo” vorerst nicht an USA ausgeliefert"


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N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 17 h

Tja, so sieht moderne Drogen Bekämpfung aus! Ironie OFF

Faktenchecker
28 Tage 16 h

Drogenbekämpfung schreibt man zusammen.

Holz Michl
Holz Michl
Tratscher
28 Tage 15 h

Oanfoch lei peinlich deine Kommentare, obor du tasch jo olle verbrechn erlabn und de scheiss Drogn a no erlabn

N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 12 h

@Faktenchecker Man sollte sich auch nicht Faktenchecker nennen, wenn man Kopierer ist und sonst keine Meinung hat! Du bist lächerlich!

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
28 Tage 9 h

Teilweise bürgerkriegsähnliche Zustände….Die Drogenkartelle scheinen in der Bevölkerung eine beachtliche Rückendeckung zu haben.

6079_Smith_W
28 Tage 8 h

Jeder der Kokst oder sonstigen Dreck konsumiert ist für die Zustände in dem Land mitverantwortlich 🤬

Sollte El Chapos Sohn an die USA ausgeliefert werden, dann könnte jemand womöglich sogar auf einen ähnlichen Deal spekulieren den Biden mit den Russen eingehangen ist (Tausch Basketballspielerin gegen Waffenhändler 🙄). Also nicht wundern wenn dann irgendein “prominenter Spring-breaker” entführt wird.

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