Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,3

Starkes Erdbeben an ecuadorianischer Küstenregion

Samstag, 01. Juli 2017 | 14:48 Uhr

Ecuador ist von dem stärksten Erdbeben seit der verheerenden Naturkatastrophe vom April 2016 erschüttert worden. Das Beben vom Freitag (Ortszeit) hatte nach Angaben des Geophysischen Instituts eine Stärke von 6,3. In der Provinz Manabi, die auch vom Beben von 2016 betroffen gewesen war, mussten nach Behördenangaben drei Menschen nach den Erdstößen behandelt werden.

Ecuadors Präsident Lenin Moreno twitterte in der Nacht, es seien keine Schäden zu beklagen. Das Erdbeben ereignete sich im Pazifik rund 65 Kilometer von der Küste entfernt in einer Tiefe von neun Kilometern. Eine Tsunami-Gefahr gab es nach Behördenangaben nicht. Das Beben vom April 2016 hatte eine Stärke von 7,8 gehabt. Neben 673 Toten waren damals Zehntausende Menschen in dem südamerikanischen Land obdachlos geworden.

Die Erde bebte auch in der Schweiz. Im Kanton Waadt wurden am Samstagvormittag bei Chateau d’Oex Erdstöße mit der Magnitude 4,3 auf der Richterskala registriert. Über Verletzte oder Schäden lagen zunächst keine Meldungen vor. Das Beben dürfte in der ganzen Schweiz verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke durchaus möglich.

Von: APA/dpa/ag.