Moai auf rund 100 Hektar Land betroffen

Steinstatuen auf Osterinsel durch Buschbrand verkohlt

Freitag, 07. Oktober 2022 | 15:51 Uhr

Ein Buschbrand hat mehrere der weltberühmten Steinstatuen auf der Osterinsel verkohlt. Von dem Feuer seien rund 100 Hektar Land betroffen, darunter mehrere der als Moai bekannten riesigen Steinköpfe, schrieb die chilenische Vize-Kulturministerin Carolina Perez am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter. Die schwersten Schäden gab es nach ihren Angaben im Gebiet des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Rano Raraku-Vulkans, wo Hunderte Moai stehen.

“Der Schaden kann nicht wiedergutgemacht werden”, sagte der Bürgermeister der Osterinsel, Pedro Edmunds, Lokalmedien. Die Osterinsel liegt abgelegen rund 3.500 Kilometer westlich der chilenischen Küste. Erst Anfang August war sie nach zweijähriger Corona-Sperrung wieder für den Tourismus geöffnet worden. Vor Beginn der Corona-Pandemie zählte die Insel jährlich rund 160.000 Besucher.

Von: APA/AFP

Kommentare

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1 Kommentar auf "Steinstatuen auf Osterinsel durch Buschbrand verkohlt"


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Gredner
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Kinig
1 Monat 25 Tage

Das sind Steine – die werden sicher nicht zu Kohle.

Die Moai sind nun zwar schwarz vom Rauch, aber sehen sonst identisch aus. Ich glaub kaum, dass die einen Schaden davon getragen haben. Nach dem ersten Regen sehen sie wieder aus wie zuvor…

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