Stromausfall im Stadion

Stromausfall in Wien durch defektes Kabel verursacht

Dienstag, 07. Juni 2022 | 12:45 Uhr

Der Stromausfall, der Montagabend den Wiener Bezirk Leopoldstadt lahm gelegt hatte, ist aufgrund eines defekten Verbindungsstückes eines Stromkabels verursacht worden. Kurz nach 20.00 Uhr ging das Licht aus. Besonders heikel war die Situation im Wurstelprater, wo Menschen in den Fahrgeschäften hängen blieben bzw. im Ernst-Happel-Stadion, wo das Länderspiel zwischen Österreich und Dänemark nach hinten verschoben werden musste.

Die Wiener Netze waren die ganze Nacht im Einsatz, um den Schaden zu beheben. Unter einem Gehsteig in der Hafenzufahrtsstraße wurde das defekte Verbindungsstück eruiert. Dazu wurde der Boden aufgegraben und das kaputte Teil ausgetauscht. Bis zu 90 Prozent der 1.500 betroffenen Haushalte waren laut Sprecherin bereits gegen 21.00 Uhr wieder ans Netz angeschlossen. Für Teile beim grünen Prater und beim Lusthaus war es erst heute, Mittwoch, um 10.07 Uhr soweit.

Techniker gehen davon aus, dass der Starkregen am Sonntag den Schaden verursacht haben könnte. Möglicherweise ist Wasser in das Erdreich durchgesickert und hat das Verbindungsstück beschädigt. Die genaue Ursache wird aber laut Sprecherin noch eruiert.

Für die Passagiere der Fahrgeschäfte im Wurstelprater war der Stromausfall ziemlich unangenehm. Hängengebliebene Kundinnen und Kunden wurden allerdings durch den Einsatz von Notstromaggregaten relativ schnell wieder auf den sicheren Boden gebracht. Die Wiener Berufsfeuerwehr musste nicht in den Wurstelprater ausrücken, so ein Sprecher.

Von den Evakuierungen betroffen waren laut Aussendung des Wurstelpraters nur einzelne Teile. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Fahrgäste bestanden. “Die Evakuierung verlief reibungslos nach den regulären Evakuierungsplänen der einzelnen Attraktionen. Das sicherheitsgeschulte Personal der einzelnen Betriebe hat die Fahrgäste dabei vorschriftsgemäß und versiert begleitet”, hieß es in der Aussendung. Die Fahrgeschäfte werden dabei manuell heruntergefahren, um die Gäste bei einem Stromausfall binnen fünf bis zehn Minuten evakuieren zu können.

Von: apa

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